Bewerbungsgespräch Vorsicht, fiese Fangfragen!

Job-Interviews können entspannt oder sehr unangenehm ablaufen. Mit Fangfragen setzen Personaler Bewerber oft unter Druck, um ihnen entlarvende Antworten zu entlocken. Gut, wenn man darauf vorbereitet ist - die gängigsten Fragetypen und clevere Konter.


Falle 1: Alternative Frage

Warum möchten Sie sich denn beruflich verändern: Entspricht das jetzige Gehalt nicht Ihren Vorstellungen oder reizt Sie das internationale Umfeld bei uns?

Darum geht's: Der Personaler will Ihre Überzeugungen aufspüren - und er sucht keinen Mitarbeiter, der nur durch ein hohes Gehalt zu motivieren ist. Aber: Weder die eine noch die andere angebotene Antwort muss die Sachlage tatsächlich treffen.

Vermutlich gibt es zahlreiche weitere Gründe für einen Arbeitgeberwechsel. Nennen Sie also lieber einen, der sich mit dem Bedarf des neuen Arbeitgebers deckt und der sich vielleicht sogar von Ihnen konkret fassen lässt.

Clevere Antwort: "Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden mit meiner jetzigen Stelle. Mein Einsatz bei der Firma x hat gezeigt, dass ich Mitarbeiter gut motivieren kann. Der Krankenstand ist in meinem Team um 15 Prozent gesunken, und die Fluktuation hat sich bei drei Prozent eingependelt. Ich suche nun nach einer Herausforderung, bei der ich mich in ähnlicher Weise engagieren kann, und wünsche mir ein Umfeld, in dem ich mich selbst noch weiterentwickeln kann."



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