Probanden gesucht Jobs für Faule - Vorsicht!

Versuch macht kluch? Nicht immer. Wehe dem, der sich der Wissenschaft als Proband zur Verfügung stellt! Ganz so leicht, wie die Aushänge am Schwarzen Brett vermuten lassen, ist das Geld nämlich nicht verdient - ein (etwas schräger) Blick hinter die Kulissen.


Na klar, es gibt sie noch, die Studentenjobs für flexible Kandidaten. Es bedarf nur eines scharfen Blicks bei der Kontrolle des Schwarzen Bretts und eines Quäntchens Wagemut; dann steht dem entspannten Jobsucher ein Ort offen, wo sich das Geld im Schlaf verdienen lässt: das Versuchslabor.

Erfahrene Probanden berichten von traumhaften Einkünften, wie sie sonst nur mit einer viermonatigen Tour de Force auf einer Bohrinsel, oder, wem diese Branche zu sehr in Verruf geraten ist, beim galanten Eskortieren betuchter Damen oder Herren zu erzielen sind.

Auskunft geben können allerdings nur jene Glücklichen, die den Job im Labor lebendig überstanden haben. Andere wurden Opfer ihres Leichtsinns und der Unfähigkeit, wohlklingende Versprechungen zu durchschauen. Nun soll Schluss sein mit derlei Fahrlässigkeit.

  • Keine Experimente - anhand einer Stichprobe real existierender Angebote auf Schwarzen Brettern in Berliner und Hamburger Universitäten enthüllt der UniSPIEGEL knallhart, was wirklich dahinter steckt, wenn es heißt: Versuchspersonen gesucht!

insgesamt 21 Beiträge
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MarthaMuse, 29.07.2010
1. Probandin
Ich fühle mich wie eine Probandin für die Leidensfähigkeit erwachsener Mitteleuropäer bei völlig belanglosen, auf mehrere Teile aufgeblasene Artikel. Wohin darf ich meine Rechnung schicken?
mencari 29.07.2010
2. Bild Niveau
Würde sich dieser Artikel im SPAM finden, könnte man noch vermuten dass es sich bloss um schlechten Humor handelt...
Pit 29 29.07.2010
3. Neidisch auf die paar Kröten?
Was ist das denn für ein Schrott-Artikel? Hauptsache alles mies machen und Angst davor, daß es bei "Französisch-Kenntnisse gesucht" nicht um die Sprache gehen könnte??? Eye-Tracking ist, aufzuzeichnen, wo jemand beim Lesen z.B. von Spiegel online hinschaut. Mag ja sein,d aß der Spiegel dazu die Probanten foltert, woanders ist dies allerdings nicht üblich. Würde mich nicht wundern, wenn usability-Firmen jetzt eine Klage wegen Geschäftsschädigung einreichen. Berechtigt wäre sie.
gonzago.mabuse 29.07.2010
4. Geld
hat der Autor für diese komplette Verschwendung meiner Lebenszeit auch noch bekommen? Irgendwie mit dem Chefredakteur befreundet oder verwandt? So sieht also moderner investigativer Journalismus aus. Na dann, Prost.
wols, 29.07.2010
5. Dürftig
Der Artikel besteht aus ein paar dürftigen, wenig repräsentativen Beispielen, die krampfhaft witzig sein wollen. Recherchieren Sie das Thema mal ein bischen seriöser, dann könnte es ganz informativ werden.
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