Strategiespiel "CEO of the Future" Wecke den Boss in dir

Mode- oder Autokonzern - welche Firma möchten Sie sicher durch die Krise führen? Beim Wettbewerb "CEO of the Future" von "manager magazin" und McKinsey bringen Studenten und Berufseinsteiger ihre Karriere nach vorn. Gefragt sind gute Strategien. Lohn der Mühe: 30.000 Euro Preisgeld.

Von Claus G. Schmalholz


Aufsteiger mit Ambitionen stehen am Beginn ihrer Karriere vor einer schwierigen Entscheidung: Welche Branche verspricht die besten Chancen für den Einstieg? Diesem Dilemma trägt der Wettbewerb "CEO of the Future" Rechnung, bei dem "manager magazin", die Unternehmensberatung McKinsey & Company und weitere namhafte Kooperationspartner die Manager der Zukunft suchen.

Auto oder Mode? Teilnehmer wählen, welche Firma sie führen wollen

Auto oder Mode? Teilnehmer wählen, welche Firma sie führen wollen

Die Teilnehmer können diesmal wählen, für welche Firma sie als Vorstandschef tätig werden möchten: Entweder versuchen sie den Bekleidungshersteller Exquisit durch die aktuelle Krise zu steuern oder den Automobilzulieferer Interio-Tec.

In der ersten Runde müssen die Teilnehmer darlegen, was sie in den ersten 100 Tagen unternehmen, um die Firma durch die angespannte Wirtschaftslage zu führen. Dazu müssen sie ein Sofortprogramm entwickeln und es mit ihrem Lebenslauf via Web einreichen.

Finale in Kitzbühel

In der zweiten Runde müssen die Kandidaten dann in der Praxis zeigen, dass sie das Zeug zum Manager haben. Bei eintägigen Workshops prüfen Vertreter der Partnerunternehmen in simulierten Aufsichtsratssitzungen in München (10./11. September) und Düsseldorf (1./2. Oktober) die Konzepte und persönlichen Fähigkeiten der Bewerber.

Wer hier den besten Eindruck macht und zusammen mit den Leistungen aus den Assessment-Center-Aufgaben und der Fallstudie überzeugt, wird zum Finale nach Kitzbühel in die McKinsey Alpine University eingeladen.

In der Endrunde müssen die 20 Topkandidaten am 21. November eine hochkarätige Jury überzeugen, in der die Vorstandschefs der Partnerunternehmen und Seniorpartner von McKinsey sitzen. Eine Aufgabe, die schon manchen erfolgreichen Jungmanager ordentlich ins Schwitzen gebracht hat, wenn ausgebuffte Experten wie Herbert Henzler, Ex-Europa-Chef von McKinsey, mit knappen Fragen die Schwachstellen komplexer Konzepte bloßlegen.

Den Gewinnern winken als Lohn der Mühen Karrierebudgets in Höhe von 15.000, 10.000 und 5000 Euro sowie individuelle Coachings durch die Chefs der Partnerunternehmen.

Der Wettbewerb richtet sich an Berufsstarter mit einigen Jahren Joberfahrung und Studenten aller Fachrichtungen, die das Vordiplom haben oder im vierten Semester studieren. Die Wettbewerbsunterlagen können heruntergeladen werden unter www.future-ceo.de. Die Teilnehmer müssen ihren Lebenslauf und ihr Sofortprogramm als virtueller CEO bis zum 7. August auf dieser Website hochladen.

Im Online-Netzwerk Xing wird für den "CEO of the Future"-Wettbewerb erstmals ein gleichnamiges Forum eingerichtet, das den Austausch zwischen Kandidaten und Unternehmen ermöglicht.



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