Deutsche Lehrer - eine Polemik Überfordert, allein gelassen, ausgebrannt

Das Lernklima ist an vielen Schulen miserabel: Wissen wird als bittere Medizin verabreicht, die tägliche Demütigung ist Programm. Die Lehrer unterrichten nach Schema F, die Schüler lernen wie in der Hundeschule. Und über die drittklassige pädagogische Ausbildung in Deutschland staunen unsere skandinavischen Nachbarn nur. Von Reinhard Kahl

"Stellt euch vor", schwärmt eine Schülerin, "am ersten Tag nach den Ferien haben die Lehrer ihre Handynummern an uns verteilt!" Sie ist kurz zuvor von einem Auslandsschuljahr in Stockholm zurückgekehrt. Um sie herum stehen staunende Berliner Mitschüler und eher gelangweilt wirkende US-Amerikaner, Kanadier und Neuseeländer. "Und was ist daran so aufregend?", fragt eine Stimme mit englischem Akzent. "Die Lehrer waren jederzeit für uns da", sagt das Mädchen, "sogar nachmittags, und sie waren irgendwie..." - "Freunde!" - "Ja, man konnte mit ihnen über alles reden."

Mittsommernacht in Berlin. Am Kleinen Wannsee feiern Austauschschüler von verschiedenen Kontinenten Abschied voneinander. Ein Amerikaner fragt die Deutschen: "Warum sind die Lehrer eigentlich eure Feinde?" Es wird still. Die Berliner Schüler suchen nach Worten. Diese Frage haben sie sich offenbar noch nie gestellt. Dann aber bricht es aus einem von ihnen heraus: "Ihr seid wie der Rotz an meinem Ärmel, hat unser Deutschlehrer mindestens einmal die Woche gesagt", zürnt der Abiturient von einem der vornehmsten Gymnasien der Stadt. "Ihr seid die blödesten Schüler auf der ganzen Welt, habe ich es euch nicht schon immer gesagt?", zitiert ein anderer Schüler eine auf die Pisa-Studie gemünzte Aussage seiner Mathematiklehrerin.

Über die gereizte Stimmung an deutschen Schulen wundern sich Pädagogen in den skandinavischen Ländern. "Befehlsführende Lehrer" hat etwa der Pädagogikprofessor Mats Ekholm, der die schwedische Bildungsbehörde Skolverket leitet, als eine Erklärung für die Probleme ausgemacht.

Beim letzten Gong schnell in den Golf

"In Finnland ziehen Schüler und Lehrer viel mehr an einem Strang", sagt der deutsche Pädagoge Rainer Domisch aus Schwäbisch Hall, der seit vielen Jahren im finnischen "Zentralamt für Unterricht" arbeitet. "In Deutschland glauben Lehrer, Lernen sei eine bittere Medizin, die verordnet werden muss, und viele Schüler wehren sich gegen das Lernen, als wäre es eine Zumutung."

Kein Wunder, dass sich die meisten Schüler und Lehrer darüber einig sind, nicht mehr Zeit als nötig an der Schule zu verbringen. "Beim letzten Gong sind viele meiner Kollegen schneller in ihrem Golf als die Schüler auf dem Fahrrad", räumt der Lehrer Ludwig Eckinger ein, Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung, einer der beiden großen Lehrergewerkschaften.

Noch nicht publizierte Ergebnisse der deutschen Pisa-Studie lassen daran zweifeln, dass deutsche Lehrer ihre Schüler überhaupt einschätzen können. Die Bildungsforscher fragten beispielsweise die von ihnen als Elite definierte Lehrergruppe - jene, die an Lehrplänen mitwirkt und Schulbücher schreibt -, wie viele ihrer Schüler im Lesen wohl Aufgaben der höchsten Kompetenzstufe im Pisa-Test bewältigen würden.

Erschnüffeln, welche Fährte der Lehrer gelegt hat

Gymnasiallehrer trauten das fast 80 Prozent ihrer Schüler zu, Hauptschullehrer vermuteten das bei immerhin noch rund 60 Prozent. Tatsächlich jedoch konnte fast keiner der Hauptschüler (0,3 Prozent) die Aufgaben lösen, und unter den Gymnasiasten schafften das nur 29 Prozent.

Viele Lehrer lernen offenbar ihre Schüler im Unterricht nicht richtig kennen. Das könnte zum Gutteil an dem schematischen Unterrichtsstil liegen, den die Bildungsforscher des Max-Planck-Instituts am Beispiel des Faches Mathematik beobachtet haben. Eine typische Stunde läuft so ab: Hausaufgaben präsentieren, neues Thema einführen, dieses im Gespräch nach einem fest stehenden Plan Punkt für Punkt durchnehmen, Übungsaufgaben lösen, Hausaufgaben stellen.

Das Schema nennt sich "fragend entwickelnder Unterricht" und gilt als typisch deutsch. Der Lehrer hat ein Ziel fest im Blick und will, dass die Schüler seinem Weg folgen. Sie laufen mit wie in der Hundeschule, häufig an der kurzen Leine, und versuchen zu erschnüffeln, welche Fährte der Lehrer gelegt hat.

Aus Fehlern lernen dürfen deutsche Schüler nicht

"Wir haben bei dieser Art Unterricht keine zusammenhängenden Sätze von Schülern registriert", bilanziert Jürgen Baumert, Direktor am Berliner Max-Planck-Institut für Bildungsforschung und Leiter der deutschen Pisa-Studie, "und keine Lehreräußerungen, die länger als eine Minute dauerten." Die Übungsaufgaben seien nicht nach Schwierigkeitsgraden differenziert. Aufgaben mit mehreren Lösungen oder zumindest unterschiedlichen Lösungswegen sind offenbar - anders als etwa in Japan - undenkbar.

"In unserem Unterricht", so Baumert, "stören immer zwei Arten von Schüleräußerungen: die intelligente Antwort, die vorgreift und beiseite geschoben werden muss, und der Fehler." Dass sich jedoch aus Fehlern lernen lässt - und manchmal sogar am besten -, werde nur von wenigen Lehrern bedacht; das sei in Skandinavien und einigen asiatischen Ländern anders.

Den wohl erstaunlichsten Befund lieferte der Erziehungswissenschafter Andreas Helmke, der die Mathematikleistungen von Grundschülern in München und Hanoi verglichen hatte. In Vietnam sind viele Schulen schlecht ausgestattet, mäßig ausgebildete Lehrer stehen vor großen Klassen und müssen mancherorts in drei Schichten unterrichten. Dennoch sind die dortigen Schüler denen aus München in Mathematik haushoch überlegen.

Mit dem Rezeptwissen eines Feldwebels in den Unterricht - die Lehrerausbildung als Erbsünde des deutschen Schulwesens

Lesen Sie im zweiten Teil:

Den hohen Stellenwert von Bildung und Leistung in Vietnam sehen die Forscher als wichtige, aber nicht ausschließliche Ursache für solche Unterschiede. Nun soll dort wie hier untersucht werden, wie es mit dem psychologischen Einwirken der Erwachsenen auf die Kinder steht. Ermuntern sie? Spornen sie an und geben sie Anerkennung? Oder senden sie an die nächste Generation die Botschaft: Auf euch haben wir gerade noch gewartet! "Im Grunde läuft doch alle Pädagogik auf das Verhältnis der Generationen hinaus", sagt Hartmut von Hentig, der Nestor der deutschen Pädagogik.

Damit scheint es in Deutschland nicht zum Besten zu stehen. Vor kurzem hatte Jürgen Baumert an der Universität Fribourg in der Schweiz Videos von deutschem Mathematikunterricht gezeigt. Die Studenten reagierten geradezu empört. Weshalb, verstand Baumert zunächst nicht. "Dauernd fallen kränkende Bemerkungen seitens der Lehrer", sagte dann ein Student, "wie zum Beispiel 'Schon wieder derselbe Fehler!' oder ,Habe ich das nicht schon viermal gesagt'?" Der Ton sei durchweg wenig respektvoll, abwertend und distanzlos, urteilten die Hochschüler.

Internationale Vergleiche zeigen, dass andernorts das Verhältnis von Schülern und Lehrern besser ist. In der Schweiz stießen Forscher viel seltener auf eine Demütigung der Schüler durch Lehrer, im japanischen Unterricht gar nicht.

"Die falschen Schüler" - eine Obsession

Die Ausbildung der deutschen Lehrer tradiert den Umgang mit den Kindern - und lässt im Gegenzug viele Schüler den nötigen Respekt ihren Lehrern gegenüber vermissen. Viele Gymnasiallehrer sind während des Studiums nicht einmal mit den elementarsten jugend- oder lernpsychologischen Erkenntnissen in Berührung gekommen.

Edelstein hält die Lehrerausbildung gar für eine der Erbsünden des deutschen Schulwesens: "Während es zum Beispiel für die Medizinerausbildung eigene Fakultäten gibt, ist die Lehrerausbildung bloß Anhängsel eines Fachstudiums, das einem anderen Zweck dient, nämlich der Ausbildung zum Wissenschaftler. Aber Physiker sind keine Physiklehrer, Germanisten keine Deutschlehrer."

Angehende Pädagogen würden geradezu um ihre Professionalität betrogen, meint Edelstein. Sie lernten kaum etwas über das Lernen, schon gar nichts über "metakognitive Prozesse", also über das Lernen des Lernens, die Dynamik von Gruppen oder darüber, wie Kinder zum Selberlernen anzuregen sind. In ihrer Hilflosigkeit machten Lehrer das Fachwissen zur Prothese. Sie schützten sich gegen Schüler durch möglichst viel vor ihnen aufgehäuften Stoff. "In pädagogischen Fragen", sagt Wolfgang Edelstein, "haben Lehrer hierzulande ein Rezeptwissen, das sie von dem der Feldwebel Friedrichs des Großen kaum unterscheidet."

In den Schulen kaum eines anderen Landes ist die Anerkennung von unterschiedlichen Persönlichkeiten so wenig selbstverständlich wie in Deutschland. Die Aufteilung in Hauptschule, Realschule und Gymnasium entlässt den Lehrer aus der Verantwortung, sich um schwierige und eigensinnige Schüler zu kümmern. Kommt es zu Problemen, stellt der Lehrer nicht den Unterricht in Frage, sondern die Schüler. Und diese werden bei schlechten Leistungen vom Gymnasium in die Realschule und von dort in die Hauptschule exportiert, wo manche Pädagogen davon überzeugt sind, eigentlich Sonderschüler vor sich zu haben. Die falschen Schüler in der Klasse zu wähnen, ist geradezu eine Obsession deutscher Lehrer. "Es gibt kein anderes Land mit so homogenen Lerngruppen", stellt Jürgen Baumert fest, "und trotzdem sind sie uns immer noch zu heterogen."

Speziell bei den deutschen Lehrern lässt sich mehr Selbstkritik, aber auch mehr Verzweiflung und Klage finden als in anderen Berufsgruppen. Ein Grund dafür ist, dass ihr Ansehen durch eine planlose Bildungsbürokratie, übertriebene Medienschelte und diffamierende Äußerungen von Politikern - Bundeskanzler Gerhard Schröder etwa sprach von "faulen Säcken" - systematisch kaputt geredet worden ist.

"Impfprogramm, bei dem Kränkungen verabreicht werden"

Weil Jammern das Klima vergiftet, spricht sich der Philosoph Peter Sloterdijk dafür aus, dass Kinder durch so etwas wie ein "Emissionsschutzgesetz" vor Lehrerpessimismus zu bewahren seien. Der begegne Schülern täglich in unterschwelligen Botschaften wie: "Ihr werdet euch noch wundern, ich selbst wundere mich schon lange nicht mehr."

Damit würden Lehrer zum "Klimaschädling erster Größenordnung", denn bei den Kindern bleibe haften: "Was immer du von dir selbst halten magst, so wichtig bist du nicht." Sloterdijk kritisiert die deutsche Schule als eine Art "Impfprogramm, bei dem Kränkungen verabreicht werden". Habe man sie alle durchgemacht, erhalte man sein "narzisstisches Abiturzeugnis". Und dann verließen die Schüler "die Schule nach 13 Jahren wie Landsknechte eine aufgelöste Armee".

Stattdessen gelte es, die Freude auf das eigene Werden zu erhalten: "Lernen ist Vorfreude auf sich selbst", sagt der Philosoph. Aber wenn sich ein Lehrer weit vorwage, dann dauere es nicht lange, und Eltern schritten ein. Aus Angst, es fehle die Härte, die auf das spätere Leben vorbereite, versuchten Mütter und Väter, "den Raum didaktischer Wunder klein zu halten". Dann dröhnten dem Lehrer Sätze entgegen wie: "Geben Sie den Kindern nicht ein falsches Bild vom Leben?" - "Könnten Sie nicht ein bisschen strenger sein?" Diesen Ansprüchen, so Sloterdijk, müsse man ein anderes Klima entgegensetzen - und womöglich auch andere Strukturen.

"Wie die Schule lehrt, so lernt kein Mensch" - warum das Klima und der Eigensinn einer Schule wichtiger sind als mehr Geld

Lesen Sie im letzten Teil:

Damit sind diverse Länder weiter, etwa Schweden. Die Gründe für die besseren Leistungen der dortigen Schüler sieht Mats Ekholm, Chef der nationalen Bildungsbehörde Skolverket, in drei Reformen: So sind erstens die Lehrer seit Anfang der 1990er Jahre 35 Stunden in der Schule und dort für die Schüler auch ansprechbar. Zweitens hat der Staat den Schulen mehr Selbstständigkeit gegeben; jede hat jetzt einen eigenen Etat und ist für Lehrergehälter wie für Reparaturen an den Gebäuden selbst verantwortlich. Die Lehrer werden von den Schulleitern eingestellt; ihr Gehalt ist Verhandlungssache, der Beamtenstatus abgeschafft.

Und drittens sei es gelungen, die Zusammenarbeit der Schüler untereinander zu verbessern: "Schüler lernen am besten von Schülern", sagt Ekholm mit Verweis auf seine Untersuchungen. "Die Lehrer helfen nun den Schülern beim Lernen, statt sie zu belehren."

Durch die im Herbst 2001 begonnenen Reform der schwedischen Lehrerausbildung soll eine mehrere hundert Jahre alte Tradition vom Kopf auf die Füße gestellt werden. Auch schwedische Schulen hatten - wie fast überall in der Welt - mit ihren Fächern das System der universitären Disziplinen kopiert. Was an den Hochschulen als vielbändige Enzyklopädie zusammengetragen wurde, sollte die Dorfschulen zumindest noch als einbändiges Volkslexikon erreichen; Lehrer wurden dabei zu Stoffvermittlern.

Eine kleine schwedische Kulturrevolution

Doch das hat sich als Sisyphosarbeit erwiesen, der die Pädagogen umso weniger gerecht werden, je mehr die Wissensmenge angewachsen ist. "So wie die Schule normalerweise lehrt", sagt Eskil Frank von der pädagogischen Hochschule Stockholm, "so lernt kein Mensch." Und seine Kollegin Gunilla Dahlberg, Spezialistin für die Vorschule, ergänzt: "Jedes Gehirn ist eine Baustelle, auf der anders gearbeitet wird."

Wohin die schwedische Kulturrevolution - vom Belehren zum Lernen - führen soll, lässt sich in Balsta nördlich von Stockholm besichtigen. Dort wurden sämtliche Schulen nach diesem so genannten "Futurum Modell" umgewandelt. Ehemals große Schulen sind in kleine unterteilt, jede mit nur noch rund 160 Kindern von Klasse Null, der Vorschulklasse, bis Klasse Neun. In den Atelier-Räumen und Labors lernen Schüler still für sich oder in Gruppen, jüngere und ältere Schüler meist gemischt, damit sie voneinander lernen. Die Räume sind um runde, lichtdurchflutete Areale gebaut, die an Markt- oder Dorfplätze erinnern.

In Futurum-Schulen gibt es kaum noch herkömmlichen Frontalunterricht, in dem ein Lehrer vor der Klasse steht und die Schüler an festen Plätzen sitzen. Anderseits kommt es aber durchaus vor, dass ein Lehrer oder ein externer Experte einen klassischen Vortrag vor mehr als hundert Schülern hält.

Pädagogen verdienen in Schweden zwar ein Drittel weniger als ihre deutschen Kollegen, ihr Beruf steht dennoch in hohem Ansehen. Beim Pisa-Sieger Finnland kommen auf einen Lehramtsstudienplatz sogar zehn Bewerber.

Mehr Lehrer, mehr Unterricht ist keine Lösung

Auch in Deutschland sehnen sich viele Lehrer nach besserer Zusammenarbeit untereinander und mit den Schülern. Die Pädagogen der Helene-Lange-Schule in Wiesbaden haben sich nach dem schwedischen Vorbild in "Schulen in der Schule" aufgeteilt. Sie ließen Wände einreißen, damit Schülertreffs entstehen konnten; sie arbeiten in Teams und treffen sich in eigens dafür eingerichteten Büros. In der Verbesserung der Kommunikation unter den Lehrern sieht die langjährige Schulleiterin Enja Riegel den wichtigsten Grund für die exzellenten Pisa-Leistungen ihrer Schüler.

Die nach dem Pisa-Schock häufig verlangte Therapie "mehr Geld, mehr Lehrer, mehr Unterricht" allein kann nicht erfolgreich sein. "Mehr schlechter Matheunterricht ist schlechter als weniger schlechter Matheunterricht", sagt Jürgen Baumert und kann das anhand der TIMS-Studie über den Mathematik- und Naturwissenschaftsunterricht nachweisen. Der Leistungsstand der Schüler ist auch nicht vorrangig von der Klassengröße oder der Systemfrage Gesamtschule oder Gymnasium abhängig.

Viel wichtiger sind das Klima, der Geist, ja der Eigensinn der jeweiligen Schule. Die entscheidende Lektion für die deutschen Schulen und ihre Lehrer lautet: Wir müssen eine Kultur gegenseitiger Anerkennung und Aufmerksamkeit entwickeln; die Unkultur von Missachtung und Beschämung muss beendet werden. Dass dafür auch Eltern und Schüler einen Großteil an Verantwortung tragen, ist selbstverständlich.

Die deutsche Schule ist auf diesem Weg noch nicht sehr weit vorangekommen, meint Wolfgang Edelstein: "Derzeit verhält es sich mit der Schule wie mit der Armenpolitik der katholischen Kirche im Mittelalter. Die war auch verheerend. Aber es gab Heilige. Ohne die hätte die Kirche nicht überlebt. Die Heiligen der Schule sind einige wenige Lehrer." Und er ergänzt: "Aber auf solche Glücksfälle darf sich eine Institution mit Millionen Schülern nicht verlassen."

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