Wunderkind Elfjährige studiert ab Herbst in Harvard

Sie hat die High School abgeschlossen und geht jetzt an die Elite-Uni Harvard - dabei ist Ria Cheruvu aus dem US-Bundesstaat Arizona noch nicht einmal in der Pubertät. Auch eine Mitbewohnerin hat die Hochbegabte schon: ihre Mutter.

Harvard-Universität: "Mit Menschen reden, die so denken wie ich"
Corbis

Harvard-Universität: "Mit Menschen reden, die so denken wie ich"


Sie möchte mehr wissen, mehr lernen, die Welt verstehen. Ria Cheruvu ist elf Jahre alt, und sie ist ein Wunderkind. Im nächsten Semester wird sie ihr Studium an der US-Universität Harvard beginnen.

"Ich möchte mit anderen Menschen sprechen, die so denken wie ich", sagte Ria Cheruvu dem Nachrichtensender CNN. Die Tochter einer Einwandererfamilie aus Indien weiß, dass sie hochbegabt ist. Aber sie bildet sich nichts darauf ein. "Für mich ist jeder Mensch einzigartig, jeder hat ein besonderes Talent."

Bereits als sie neun Monate alt war, bemerkte ihre Mutter, dass Ria begabt ist. Auch der Direktor ihrer Schule erkannte die Intelligenz und animierte die Schülerin dazu, sich mit Onlinekursen weiterzubilden.

Nun hat Ria ihre Zulassung für Harvard bekommen. Ab Herbst will das Mädchen Neural Cryptographie studieren - eine Mischung aus Neurowissenschaften und Kryptologie. Dabei wird sich Ria unter anderem mit künstlicher Intelligenz beschäftigen und damit, wie sich das menschliche Gehirn entwickelt hat. "Ich will verstehen, wie Gedanken entstehen", sagte sie.

Mit 15 Jahren könnte Ria bereits ihren Master absolviert haben. Und auch für ihre Zukunft hat sie klare Vorstellungen: "Wir sind nicht nur auf der Welt, um zu leben und dann zu sterben. Wir sind hier, um etwas zu erreichen", sagte sie dem Nachrichtensender AZFamily. Sie wolle Menschen helfen.

Zunächst wird Ria mit ihrer Mutter in Harvard leben und über deren soziale Netzwerke Kontakt zu ihren Freunden in Arizona halten. Ria selbst sei nämlich noch zu jung für soziale Medien, findet die Mutter.

kha/dpa



insgesamt 70 Beiträge
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Yoroshii 29.05.2015
1. Donnerwetter!
Kürzlich (lt. SPON) hat Stephen Hawking wissen lassen, dass er glaubt, dass schon in 100 Jahren die Künstliche Intelligenz dem menschlichen Hirn überlegen sei. Es steht zu hoffen, dass Menschen wie Ria den Prozess aufhalten können.
mue3333 29.05.2015
2. Hochachtung, goßer Respekt und zugleich Mitleid
denn im Rückblick gilt später meist die Weisheit des Dalai Lama: Messe deine Erfolge daran, was du dafür aufgeben musstest.
Eduschu 29.05.2015
3.
Zitat von YoroshiiKürzlich (lt. SPON) hat Stephen Hawking wissen lassen, dass er glaubt, dass schon in 100 Jahren die Künstliche Intelligenz dem menschlichen Hirn überlegen sei. Es steht zu hoffen, dass Menschen wie Ria den Prozess aufhalten können.
Mich würde bei Prophezeiungen eher interessieren, was Leute sagen, die am Ende des Zeitraums über den sie weissagen, noch am Leben sind, damit man sie damit konfrontieren kann, wenn sie falsch (oder ganz selten auch mal richtig) lagen.
SirEdno ツ 29.05.2015
4. Good luck!
and have a good time!
Kalamaba 29.05.2015
5. KI wird nie überlegen sein
Solange es die EDV gibt steht die künstliche Intelligenz kurz vor dem Durchbruch. Es wird aber nicht passieren, das hat mit dem Abstraktionslevel zu tun. Eine höhere Intelligenz wäre dazu notwendig. Es ist aber auch irgendwie schade, dass.die Kleine keine Kindheit und Jugend hat.
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