Festnahme an Schule Lehrer droht mit Blutbad

Festnahme an einer Schule in Bayern: Ein angehender Lehrer kündigte einen Anschlag auf seinen Ausbilder an. Der Referendar hatte für einen praktischen Teil seiner Ausbildung eine schlechte Note bekommen. Der 40-Jährige sitzt in Untersuchungshaft.


An einer Schule in Ingolstadt ist ein angehender Lehrer nach dem Unterricht von der Polizei abgeholt worden. Er soll mit einer Bluttat gedroht haben. Der Referendar habe den Anschlag auf seinen Ausbilder angekündigt, weil er sich über die schlechte Bewertung seines Unterrichts geärgert habe, berichtet der "Donaukurier". Der Leitende Oberstaatsanwalt Helmut Walter bestätigte den Bericht der Zeitung. Der Mann sitze in Untersuchungshaft. Ihm werden versuchte Nötigung und Bedrohung vorgeworfen.

Die Note hatte der Referendar während des praktischen Teils seiner Ausbildung erhalten. Er befürchtete offenbar, deshalb später nicht als Lehrer arbeiten zu können. In einer Besprechung mit dem Betreuungsleiter soll er gedroht haben: "Es wird Blut fließen". Die Drohung soll sich an den Pädagogen gerichtet haben, der den Unterricht des Referendars als mangelhaft beurteilt hatte. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Drohung sehr ernst gemeint war.

mer/dpa



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