Fremdsprachen Finnen und Italiener hängen deutsche Schüler ab

Fast alle Schüler in Finnland, Italien und Luxemburg lernen mindestens zwei Fremdsprachen. In Deutschland trifft dies nur auf vier von zehn Schülern zu.
Unterricht in Freiburg: Mehr als jeder dritte Schüler lernt Französisch

Unterricht in Freiburg: Mehr als jeder dritte Schüler lernt Französisch

Foto: A3446 Patrick Seeger/ dpa

Mehr als jeder zweite Jugendliche in der Europäischen Union erhält Fremdsprachenunterricht. Im Sekundarbereich I, also in den Klassenstufen fünf bis zehn, lag der Anteil derjenigen, die zwei Fremdsprachen lernen, im Jahr 2014 durchschnittlich bei 60 Prozent, so das EU-Statistikamt Eurostat.

Englisch lernen laut der Mitteilung  fast alle der etwa 18 Millionen Schüler, dahinter folgen Französisch (rund 34 Prozent), Deutsch (23 Prozent) und Spanisch (13 Prozent). In Luxemburg, Finnland und Italien lernt fast jeder Schüler mindestens zwei Fremdsprachen. In Ungarn, Irland und Österreich sind es dagegen weniger als zehn Prozent. Deutschland liegt mit rund 39 Prozent unter dem europäischen Durchschnitt.

Deutsch als Fremdsprache ist vor allem bei den Schülern in Luxemburg beliebt. Hier lernt jeder Deutsch, allerdings ist dies auch eine der Amtssprachen des Landes. Auch an den Schulen in Dänemark (rund 74 Prozent), Polen (69 Prozent) und der Slowakei (55 Prozent) ist Deutsch weitverbreitet.

kha/dpa
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