Schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg für Friedensnobelpreis nominiert

Drei norwegische Politiker haben sich dafür ausgesprochen, Greta Thunberg den Friedensnobelpreis zu verleihen. Die Klimaaktivistin fühlt sich geehrt - hat aber viel Konkurrenz.
Greta Thunberg

Greta Thunberg

Foto: ILZE FILKS/ REUTERS

An diesem Freitag sind mehr als 1650 Klimakundgebungen auf der ganzen Welt geplant. Die Bewegung "Fridays for Future", die von der schwedischen Klimaaktivistin Greta Thunberg ins Leben gerufen worden ist, soll damit ihren Höhepunkt erreichen. In mehr als 100 Staaten werden Demonstrationen erwartet, in Deutschland soll es 200 Proteste geben.

Ihr Einsatz für das Klima hat der jungen schwedischen Aktivistin Greta Thunberg eine Nominierung für den Friedensnobelpreis eingebracht. Drei Abgeordnete der norwegischen Sozialistischen Linkspartei sprachen sich dafür aus, dass der 16-Jährigen die renommierte Auszeichnung überreicht wird, wie die Zeitung "Verdens Gang" berichtete.

Thunberg hatte im August 2018 damit begonnen, vor dem Parlamentsgebäude der schwedischen Hauptstadt Stockholm für eine beherztere Klimapolitik ihres Landes zu demonstrieren. Sie und ihr Schulstreik wurden weltbekannt, in zahlreichen Ländern der Erde demonstrieren Schüler und Studierende seitdem nach ihrem Vorbild immer freitags für mehr Klimaschutz.

Dem schwedischen "Aftonbladet" zufolge wurde sie auch von zwei Politikern aus Schweden nominiert. Thunberg selbst schrieb dazu am Donnerstag auf Twitter, sie fühle sich geehrt und sei sehr dankbar über die Nominierung.

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"Wir haben Greta nominiert, weil die Klimabedrohung vielleicht einer der wichtigsten Beiträge zu Krieg und Konflikten ist", wurde einer der Abgeordneten, Freddy André Øvstegård, von der "VG" zitiert.

"Die riesige Bewegung, die Greta in Gang gesetzt hat, ist ein enorm wichtiger Beitrag zum Frieden." Das norwegische Nobelkomitee hatte Mitte Februar mitgeteilt, dass mehr als 300 Nominierungen für den diesjährigen Friedensnobelpreis eingegangen seien. Die Frist zur Nominierung war am 31. Januar abgelaufen.

kha/dpa
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