Greta Thunberg reagiert auf Hass "Sie fühlen sich einfach ziemlich bedroht von uns"

Greta Thunberg in der Offensive: Per Twitter fordert sie dazu auf, den Hass, der ihr und anderen Klimaaktivisten entgegenschlägt, zu ignorieren. Für ihre Kritiker hat sie allenfalls Bedauern übrig.

Greta Thunberg antwortet ziemlich cool und teilweise mit Bedauern auf den Hass, den sie erfährt
AP

Greta Thunberg antwortet ziemlich cool und teilweise mit Bedauern auf den Hass, den sie erfährt


Die schwedische Schülerin Greta Thunberg hat sich erneut ihre Gegner vorgeknöpft. "Wie ihr vielleicht bemerkt habt, sind die Hasser so aktiv wie immer - greifen mich, mein Aussehen, meine Kleidung, mein Verhalten und meine Unterschiede an", schrieb die 16-Jährige auf Twitter. Sie bezog sich damit auf zahlreiche Hass- und Drohbotschaften, die sie und andere Klima-Aktivisten täglich erhalten.

Thunberg schrieb, sie verstehe nicht, warum erwachsene Menschen ihre Zeit lieber damit verbrächten, Kinder und Jugendliche für ihre Hinweise auf die Wissenschaft zu verspotten und einzuschüchtern, anstatt etwas Gutes zu tun: "Ich nehme an, sie fühlen sich einfach ziemlich bedroht von uns."

Die schwedische Schülerin ergänzte, man solle seine Zeit nicht damit verschwenden, diesen Leuten weitere Beachtung zu schenken. "Die Welt wacht auf. Wandel kommt, ob sie es mögen oder nicht. Wir sehen uns an diesem Freitag auf den Straßen!"

Schon zuvor hatte Thunberg im Netz souverän auf Kritik reagiert. Nachdem US-Präsident Trump sie auf Twitter verspottet und verhöhnt hatte, nahm die Schülerin Teile der Aussage auf und baute sie in ihre Selbstdarstellung ein.

Nach der Rekordbeteiligung bei den Klimastreiks am vergangenen Freitag sind in dieser Woche wieder Proteste in Dutzenden Ländern geplant. Rund vier Millionen Menschen hatten sich nach Schätzungen der Bewegung Fridays for Future an den Aktionen und Kundgebungen in der vergangenen Woche beteiligt. Allein in Deutschland waren demnach rund 1,4 Millionen Menschen auf die Straße gegangen.

him/dpa

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