Klimagipfel in Spanien statt in Chile Greta Thunberg sucht Rückfahrgelegenheit über den Atlantik

Die Klimakonferenz in Chile war ein Grund, warum Greta Thunberg den Atlantik im August per Segelboot überquert hat. Jetzt wurde die Konferenz verlegt - und die Klimaaktivistin muss zurück nach Europa.

Greta Thunberg bei ihrer Ankunft in New York im August: Wie geht's zurück nach Europa?
Johannes Eisele/ AFP

Greta Thunberg bei ihrer Ankunft in New York im August: Wie geht's zurück nach Europa?


Spanien statt Chile: Nach der Verlegung der Uno-Klimakonferenz sucht Klimaaktivistin Greta Thunberg nach einem Weg, um erneut klimaschonend den Atlantik zu überqueren. "Es stellt sich heraus, dass ich um die halbe Welt gereist bin, in die falsche Richtung", schrieb die 16-jährige Schwedin am Freitag auf Twitter. Jetzt, da die Klimakonferenz offiziell umgezogen sei, werde sie Hilfe brauchen.

"Ich muss jetzt eine Möglichkeit finden, den Atlantik im November zu überqueren", schrieb sie. "Wenn irgendjemand mir helfen könnte, ein Verkehrsmittel zu finden, wäre ich so dankbar."

Thunberg war im August auf einem Segelschiff über den Atlantik mitgefahren, weil sie ein Zeichen für mehr Klimaschutz setzen und deshalb nicht fliegen wollte. Sie sprach in New York vor den Vereinten Nationen, aber auch die geplante Klimakonferenz in Santiago de Chile war ein Anlass für die mühsame Reise gewesen.

Nachdem Chile diese wegen der heftigen sozialen Proteste im Land abgesagt hatte, hatte Spaniens Regierung Hilfe angeboten. Nun soll der Gipfel in Madrid stattfinden.

sun/dpa

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