Jugend 2016 Ich bin 14 - und das ist meine Welt

Die Jugend ist angepasst, hat jüngst eine Studie ergeben. Aber sie wächst auch mit liberaleren Eltern auf als die Generation vor ihr. Hier erzählen sechs Jugendliche, wie sie sich selbst sehen.
Von Philip Kaleta und Matthias Kaufmann

Stefanie, 18, und Anton, 16, verstehen die Aufregung nicht: Sie hatten im vergangenen Jahr an der Sinus-Jugendstudie teilgenommen, die in dieser Woche veröffentlicht wurde. Eines der Ergebnisse: Die Subkulturen, mit denen frühere Generationen ihre Eltern schockten, spielen nicht mehr so eine große Rolle. Die Jugend rebelliert nicht mehr.

"Meine Eltern haben in vielen Dingen ähnliche Ansichten, da muss ich doch nicht um jeden Preis protestieren", sagt Stefanie. Eine Schulkameradin ist mal im Streit von ihren Eltern abgehauen - für eine Nacht. Das ist das extremste Beispiel, das ihr einfällt. Sie selbst studiert inzwischen Psychologie in einer anderen Stadt. An den meisten Wochenenden besucht sie ihre Mutter zu Hause.

Ähnlich geht es Anton, der demnächst seine Mittlere Reife macht. Sein Verhältnis zu den Eltern nennt er "entspannt". "Sie sind konsequent und machen klare Ansage", sagt Anton, "aber sie lassen mir auch große Freiräume." Was seine Leistungen in der Schule angeht, sagten sie immer: "Gib dein Bestes, alles andere ist egal." Das war auch kein Problem, als er vom Gymnasium auf die Realschule wechselte.

Was sagen andere Jugendliche, die nicht an der Sinus-Studie teilgenommen haben? Der SchulSPIEGEL hat sechs von ihnen gefragt, wie ihre Welt aussieht. Klicken Sie auf die Bilder und lesen Sie, was diese Jugendlichen bewegt.

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