Lerntipps Ich! Merk! Mir! Das!

Geht es um die Abi-Prüfungen, werden Schüler auch beim Büffeln kreativ. Doch wie kommt der Lernstoff vieler Jahre in den Kopf? Prüflinge im Lernstress verraten ihre besten Tricks - von Bio-Quiz bis Toilettenplakat, von Gehirntee bis Südtiroler Schüttelbrot.


Für Schüler der Klassen 12 und 13 zählt in diesen Tagen nur eins: der Lern-Endspurt vor der großen Freiheit nach dem Abitur. Auf den letzten Metern wird so viel gepaukt wie noch nie in der Schullaufbahn. Da gibt es Schüler wie Melanie, die am liebsten Bio-Schemata in der Bibliothek singt. Christina rechnet schon vor dem Frühstück, Tobias setzt auf Fleißarbeit, und Kim-Maya braucht Nervennahrung aus dem Bioladen.

Hunderttausende Jugendliche werden in diesen Wochen zu den Abi-Prüfungen gebeten, in Hamburg büffelt ein Doppeljahrgang, insgesamt sollen es mehr als 440.000 Absolventen mit Fach- und Hochschulreife in diesem Jahr werden, rechnen die Länder.

Dafür muss gelernt werden, klar. Doch wie bleibt der Stoff am effektivsten hängen? Was tun, wenn die Details zum Zellstoffwechsel auch drei Tage vor der Klausur noch nicht sitzen? Muss man sich auf das Thema Texterörterung im Leistungskurs Französisch auch vorbereiten? Und wie machen das eigentlich die anderen?

Schüler verraten im SchulSPIEGEL, wie sie ihre Gehirnzellen auf Hochtouren halten:

insgesamt 3 Beiträge
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Kanzla87 30.04.2010
1. Tipp
"Für meinen Leistungskurs Latein fasse ich sämtliche Arbeitsblätter am Computer zusammen, um die dann auswendig zu lernen, da werden wohl so 80 Seiten in Schriftgröße 12 anfallen." Also ich weiß ja nicht, was diese Dame falsch macht - aber man kann ein gutes Abi auch mit deutlich weniger Lernaufwand erreichen ;) Meine Meinung: Verstehen statt Lernen!
Chrissof 30.04.2010
2. Lernen!?
Diese ganze Sache mit der Lernerei nervt mich so langsam. Ständig hört man, wir Abiturienten hätten gar keine Zeit mehr, weil wir ja nur noch lernen würden. Das mag vielleicht auf einige Leute zutreffen, der überwiegende mir bekannte Teil lernt jedoch nur in überschaubarem Maße oder garnicht. Ich bin kein schlechter Schüler, aber auch kein absoluter Überflieger, auf einen schlechten 1er-Schnitt wird es wohl hinauslaufen. Aber ich finde diese ganze Lernerei übertrieben! Das Lernen sowohl für Deutsch- wie auch den Geschichts-LK beschränkte sich auf 1-stündigem Überfliegen des Buches am Vorabend der Klausur. Trotzdem werden die beiden wohl ganz gut werden (was für mich min. 12 Punkte bedeutet) Jetzt steht Dienstag Religion noch an. Vielleicht sollte ich tatsächlich mal, die so tollen Lerntipps hier ausprobieren, sofern ich mich denn tatsächlich dazu aufraffen kann, zu lernen. Bisher nämlich noch nicht. Ich werd dann mal wieder zocken, lernen können die anderen ;)
naabaya 30.04.2010
3. Eselsbrücken
Diese Lerntipps gab es auch schon zu meiner Schulzeit vor 50 Jahren. Man nannte das damals Eselsbrücken.Meist waren das Assoziationen zu interessanten Begriffen, und wenn man nicht wie manche Mitschüler mit einem guten Kurzzeitgedächtnis ausgestattet war, war das sehr hilfreich. Gilt auch für die moderne Pädagogik: Verstehen statt Pauken. Allerdings muß ich zugeben, dass die Paukmethode wohl die nachhaltigste Lernmethode ist, da kann man sich auch noch nach 50 Jahren dran erinnern.
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