Mit der Seilbahn zum Unterricht Die verrücktesten Schulwege Deutschlands

Von Annick Eimer

Judith, 11 Jahre


"Ich muss morgens um halb sieben aus dem Haus. Dann fahre ich mit dem Fahrrad zum Bahnhof. Neben dem Bahnhof hat mein Vater eine Arztpraxis. Dort auf dem Hof stelle ich das Fahrrad ab. Mit dem Zug geht es dann zum Rhein runter. Im Zug treffe ich Freundinnen, die auch auf meine Schule gehen.

Am Rheinufer wartet meistens schon die Fähre auf uns. Meine Schule liegt nämlich auf der Insel Nonnenwerth und hat eine eigene Fähre. Außer der Schule gibt es auf der Insel nur noch ein Kloster. Wir Unterstufenschüler müssen uns unters Deck setzen. Nur die Oberstufenschüler dürfen aufs Achterdeck. Der alte Fährmann hat mich auch schon einmal ans Steuer gelassen. Leider ist er aber in Rente gegangen, und jetzt dürfen wir das nicht mehr.

Manchmal hat die Bahn Verspätung. Dann müssen wir bis zur zweiten Stunde warten, erst dann kommt die Fähre wieder rüber, um uns abzuholen. Wenn es starkes Hochwasser gibt oder im Winter der Rhein zugefroren ist, dann fährt die Fähre gar nicht. Leider passiert das nur selten. Ich habe es noch nie erlebt."

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insgesamt 10 Beiträge
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mickir 30.09.2010
1. saure Gurken Zeit
wo liegt der Informationswert dieses Artikels? Zudem funktioniert kein Link und die Bildunterschriften harmonieren nicht mit dem Text. Einmal ist das Mädel 16, auf dem Bild bereits 17, oder lag der Artikel ein Jahr in der Schublade und musste jetzt als Lückenfüller herhalten?
grinta, 30.09.2010
2. warum lesen, ...
... wenn's nicht interessiert? ich fand's interessant -- zumindest als lückenfüller in der mittagspause.
tvinnefossen 30.09.2010
3. ähem....
Zitat von mickirwo liegt der Informationswert dieses Artikels? Zudem funktioniert kein Link und die Bildunterschriften harmonieren nicht mit dem Text. Einmal ist das Mädel 16, auf dem Bild bereits 17, oder lag der Artikel ein Jahr in der Schublade und musste jetzt als Lückenfüller herhalten?
Nicht vergessen es handelt sich um einen Beitrag des SchulSPIEGELs, Sie und ich mögen nicht Zielgruppe sein, interessant fand ich es dennoch.
Wichlinghauser 30.09.2010
4. Genau!
Zitat von tvinnefossenNicht vergessen es handelt sich um einen Beitrag des SchulSPIEGELs, Sie und ich mögen nicht Zielgruppe sein, interessant fand ich es dennoch.
Das sehe ich auch so.
Wattläufer 30.09.2010
5. Halligen
Da gibt es aber interessantere Schulwege ! Die Schulkinder von den Halligen Oland und teilweise Langeness fahren mit selbstgesteuerten, schmalspurigen Motorloren über einen Damm durch das Wattenmeer bis zum Hafenort Dagebüll auf dem Festland. Weiter geht es mit dem Bus nach Niebüll und nachmittags zurück. Bei einem bestimmten Wasserstand können die Loren nicht mehr auf dem Damm verkehren.
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