Razzia in Schule Pornovideos auf Schülerhandys
Immenstadt - Insgesamt hatte die Polizei bei der Razzia an einer Hauptschule in Bayern 200 Handys beschlagnahmt - auf 15 fand sie Porno- und Gewaltvideos, Nazi-Propaganda und Sodomiesequenzen. Die Besitzer der Mobiltelefone stammen aus den siebten bis zehnten Jahrgangsstufen, bestätigte die Polizei in Immenstadt.
Ein Sprecher sagte, selbst altgediente Beamte seien schockiert über das gewesen, was auf den Handys an Inhalten gespeichert war. Die Schülern der betreffenden Geräte sind zwischen 14 und 18 Jahre alt. Ihnen stehen nun Strafverfahren wegen des Besitzes und der Verbreitung verbotener pornografischer und gewaltverherrlichender Inhalte bevor.
Nachdem die Mutter eines Schülers von den Sex- und Gewaltvideos berichtet hatte, hatte der Schulleiter die Polizei eingeschaltet. Man habe mit der Aktion andere Schüler in den unteren Klassen schützen wollen, sagte er. Die Schüler hätten die Videos in der Pause und in der Umgebung der Schule ausgetauscht. Ein Sprecher des Kultusministeriums begrüßte die Razzia. Der Vorfall sei allerdings zwar erschreckend, jedoch ein Einzelfall.
ank, dpa