Pro & Contra Sollen Schüler ihre Lehrer bewerten?

Aufruhr in Bayern: Referendare müssen ihre Schüler jetzt regelmäßig um ein Feedback bitten. Ist das sinnvoll - oder trauen sich Lehrer bald nicht mehr, schlechte Noten zu vergeben?
Lehrerin im Unterricht (Symbolbild)

Lehrerin im Unterricht (Symbolbild)

Foto: Daniel Reinhardt/ picture alliance / dpa

Längst überfällig oder völlig absurd - die Reaktionen auf einen Vorstoß des Bayerischen Bildungsministeriums gehen weit auseinander. Die Behörde hat zum kommenden Schuljahr eine neue Regel für die Lehrerausbildung von der Grundschule bis zur Oberstufe eingeführt: Referendare müssen sich im Laufe ihrer Ausbildung zwei Mal ein Feedback von ihren Schülern einholen. Der Modellversuch startet an 55 Schulen.

Die Idee ist nicht neu, in Berlin sorgte sie schon vor fünf Jahren für Wirbel. Trotzdem ist der Ansatz in Fachkreisen noch immer heftig umstritten. Einige fürchten ein "Überwachungsinstrument" für Lehrer. Andere ärgern sich, dass die Regel nur für Referendare gelten soll: Gerade die Lehrer, die seit Jahren im immer gleichen Trott arbeiteten, müssten kein Feedback einholen. Hier lesen Sie, was Befürworter und Gegner sagen - und in welchen Punkten sie sich einig sind.

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