Wirtschaftsfaktor Abiturient Die Abi-Industrie blüht

Sie verkaufen Abi-Trainer, verhökern Abi-Shirts, schießen Abi-Fotos: Um das Abitur legt sich ein Gürtel von Geschäften, die vom Reibach mit den Schulabgängern leben. SPIEGEL ONLINE zeigt am Beispiel einer bayerischen Kleinstadt, wer am Abi verdient.

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Sie könnten es auch wie die Thailänder machen: Abitur schreiben, sich ausschlafen, weiter lernen. Keine Partys, keine Fotos, keine Gala. "Niemals!", sagt der Passauer Schüler Manuel Lorenz. "Das Feiern danach ist doch das Beste am Abi."

412.000 Deutsche haben im vergangenen Jahr das Abitur bestanden, ähnlich viele werden es auch in diesem Jahr sein. 412.000 Abiturienten, die jetzt feiern, trinken, ihre Zukunft planen.

Fast eine halbe Million Abiturienten bilden auch eine Wirtschaftsmacht – wer findig ist, kann damit gute Geschäfte machen. Verlage, die Abi-Trainer verkaufen, Klamotten-Läden, die Abi-Shirts verhökern.

SPIEGEL ONLINE hat den Abiturienten Manuel Lorenz und seine Abschlussklasse begleitet: zur Druckerei, die die Abi-Zeitung druckt, zum Fotografen, der die Abitur-Fotos schießt, und in den Laden, in dem Manuel seinen Anzug für die Abi-Feier kauft. Eine Geschichte über den Wirtschaftsfaktor Abiturient.



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