Jungwähler Diese Grafiken zeigen, warum ihr wählen müsst!

Der Brexit, Donald Trump: Bei wichtigen Wahlen haben zuletzt die Alten bestimmt, wo es langgeht. Auch bei der Bundestagswahl könnte das passieren. Hier der Überblick, warum es auf jede U-30-Stimme ankommt.


Die Zukunft spielt im Wahlkampf keine Rolle. Bildung, Klimawandel, Integration? Fehlanzeige. Jetzt in der heißen Phase geht es sogar ganz ohne Inhalt: "Erfolgreich für Deutschland", "Wir für Martin". Kein Wunder, denn am leichtesten lässt es sich für die Parteien bei den Alten punkten. Sie sind einfach so viele. Dieses Mal bilden Menschen ab 70 Jahren mit 20,7 Prozent laut Bundeswahlleiter die größte Wählergruppe.

Die jungen Wähler können nur eins tun: Kreuzchen machen. Warum es auf jede einzelne ihrer Stimmen ankommt, zeigen die folgenden Grafiken eindringlich.

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Und wer noch nicht weiß, was er wählen soll, kann sich mit dem Wahl-o-Mat Anregung holen.



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newage85 16.09.2017
1. Politikverdrossenheit
Ich bin jetzt 31 Jahre alt. Bei zwei Bundeswahlen habe ich abgestimmt. Bei Merkels erster Amtszeit CDU, vorher mal Die Linke, danach nicht mehr. Ich werde auch bei dieser Wahl nicht wählen gehen. Das hat veschiedene Gründe. Mit den meisten Parteien habe ich lt. Wahl-O-Mat gerade so 40 bis 50 % maximale Übereinstimmung. Aber auch die aktuellen Themen treffen oft nicht meinen Nerv oder stellen sich mir ganz anders dar. Mir persönlich sind manch andere Themen viel wichtiger. Parteien die mir sympatischer sind, sind leider oft auch unglaubwürdig. (z.B. SPD mit Hartz-IV, Pipeline-Lobbyismus, Rosneftkanzler, oder Die Linke, deren Stadtratsmitglied in Dreden auf Facebook äußerte Homosexualität sei keine Förderungsfähige Lebensweise in Bezug auf Zuschüsse zum CSD). Des Weiteren bin ich für legale Sterbehilfe und die kontrollierte Abgabe von Cannabis an Erwachsene, weil ich viele Leute kenne die sterben wollen oder dank schädlichen Streckmitteln in ihren 30ern an Nierenkrebs sterben. Ich möchte einen wesentlich höheren und differenzierteren Mindestlohn und ein staatl. betriebenes Gesundheitssystem mit ausschließlich gesetzl. Versicherung. Ich will den Schuldenschnitt für Griechenland... Ein Studium muss kostenlos für alle qualifizierten Jugendlichen möglich sein... Die Liste geht ewig so weiter. Parteien unzer der 5%-Hürde erhalten keine Sitze, sonst würde ich auch mal die Tierschutzpartei wählen. Nun, was bleibt mir übrig als mich zu enthalten? Eigentlich nichts.
mwroer 17.09.2017
2.
Zitat von newage85Ich bin jetzt 31 Jahre alt. Bei zwei Bundeswahlen habe ich abgestimmt. Bei Merkels erster Amtszeit CDU, vorher mal Die Linke, danach nicht mehr. Ich werde auch bei dieser Wahl nicht wählen gehen. Das hat veschiedene Gründe. Mit den meisten Parteien habe ich lt. Wahl-O-Mat gerade so 40 bis 50 % maximale Übereinstimmung. Aber auch die aktuellen Themen treffen oft nicht meinen Nerv oder stellen sich mir ganz anders dar. Mir persönlich sind manch andere Themen viel wichtiger. Parteien die mir sympatischer sind, sind leider oft auch unglaubwürdig. (z.B. SPD mit Hartz-IV, Pipeline-Lobbyismus, Rosneftkanzler, oder Die Linke, deren Stadtratsmitglied in Dreden auf Facebook äußerte Homosexualität sei keine Förderungsfähige Lebensweise in Bezug auf Zuschüsse zum CSD). Des Weiteren bin ich für legale Sterbehilfe und die kontrollierte Abgabe von Cannabis an Erwachsene, weil ich viele Leute kenne die sterben wollen oder dank schädlichen Streckmitteln in ihren 30ern an Nierenkrebs sterben. Ich möchte einen wesentlich höheren und differenzierteren Mindestlohn und ein staatl. betriebenes Gesundheitssystem mit ausschließlich gesetzl. Versicherung. Ich will den Schuldenschnitt für Griechenland... Ein Studium muss kostenlos für alle qualifizierten Jugendlichen möglich sein... Die Liste geht ewig so weiter. Parteien unzer der 5%-Hürde erhalten keine Sitze, sonst würde ich auch mal die Tierschutzpartei wählen. Nun, was bleibt mir übrig als mich zu enthalten? Eigentlich nichts.
Müssen Sie wissen, zumindest sind Ihre Gründe schlüssig. Sie vergessen allerdings Plan B: Zur Wahl gehen und den Stimmzettel ungültig machen. Nur so wird Ihre Stimme erfasst und - wenn alle die so denken wie Sie das tun - auch bemerkt. Denn 15% ungültige Stimmen sind ein Signal an die Politik. 15% die zuhause bleiben nicht. Von daher: Gehen Sie wählen und schreiben Sie einfach auf den Zettel 'Ihr seid alle dämlich', 'Kilroy was here' oder einfach ein großes X über den gesamten Zettel. Unabhängig vom Alter - ich bin für eine Wahlpflicht.
oldeisi 17.09.2017
3. @newage85 - Doch!
Das kleinere Übel! Wählen ist wie Zähneputzen: macht mans nicht, wirds braun!!
labuday 17.09.2017
4. eine Jugend, die im Leben so gut wie nichts geleistet hat,
sich nicht mehr anstrengen will, auf ein leistungsloses BGE setzt, um nur ja ohne Aufwand die Träume vom Leben kostenlos umsetzen zu können soll unsere Zukunft bestimmen können ? Sorry, ein Deutschland, das die jetzt Alten geschaffen haben in die Hände von nur wenigen Vernünftigen zu legen ? Nur mit Waffengewalt. Die sollen sich ihre eigene Welt schaffen - von mir aus in der Wüste Gobi - aber nicht hier.
jeze 17.09.2017
5.
junge Nichtwähler werden immer so interpretiert, als ob sie gerne das Gegenteil von dem hätten, was gewählt wurde. Diese Interpretation ist nicht schlüssig: es ist davon auszugehen, dass Nichtwähler mit dem einverstanden sind, was gewählt wird, andernfalls würden sie wählen gehen.
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