Chaostage an der Hamburger Uni "Raketen-Moni" vor dem Aus

Es ist ein Führungskampf ohne Beispiel: Nach einer Meuterei von Professoren und Studenten hat Hamburgs Uni-Präsidentin Auweter-Kurtz kaum noch Chancen, im Amt zu bleiben. Es laufen Verhandlungen, die Trennung ist nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen unvermeidlich - trotz Demutsgesten der Chefin.
Von Jochen Leffers und Hermann Horstkotte

Zuletzt ging alles ziemlich schnell. Noch letzte Woche sah es so aus, als erhielte Monika Auweter-Kurtz abermals eine Bewährungsfrist, um für ein halbwegs friedliches Miteinander an der Universität Hamburg zu sorgen. Damit hätte sie sich über die vorlesungsfreie Zeit ins Wintersemester retten können. Doch nach den Turbulenzen der vergangenen Tagen ist klar: Die Uni-Präsidentin wird nicht in ihrem Amt bleiben können.

Monika Auweter-Kurtz: Ende eines ungewöhnlichen Konflikts in Sicht

Monika Auweter-Kurtz: Ende eines ungewöhnlichen Konflikts in Sicht

Foto: Sebastian Widmann/ picture-alliance/ dpa

Auweter-Kurtz, 58, hat an der Universität praktisch keinen Rückhalt mehr, nachdem Dekane, Professoren, wissenschaftliche Mitarbeiter und Studenten über Monate offen gegen sie rebellierten. Die Physikerin hatte die Hochschule in eine Strukturreform zu führen versucht, führte sie aber vor allem in eine heftige Krise, wie sie die Universität Hamburg in ihrer Geschichte noch nicht erlebt hat. Am Ende ist auch Wissenschaftssenatorin Herlind Gundelach (CDU) von Auweter-Kurtz abgerückt.

Die letzten Ereignisse: Am Donnerstagnachmittag ab 16 Uhr trafen sich Vertreter des Hochschulrates und der Fakultäten. Der Hochschulrat besteht aus insgesamt neun Mitgliedern; jeweils vier werden vom Senat der Uni und vom Senat bestimmt, den Vorsitz als neuntes Mitglied hat Albrecht Wagner, ehemaliger Chef des Forschungszentrums Desy. Es ist ein entscheidendes Gremium - zu seinen Aufgaben zählt auch die Wahl und Abwahl des Uni-Präsidenten.

Senatorin entzieht die Unterstützung

Beim Treffen am Donnerstag machten Dekane und Prodekane der Fakultäten - beileibe nicht zum ersten Mal - deutlich, dass sie sich eine Zusammenarbeit mit Auweter-Kurtz nicht länger vorstellen können. Von den sechs Fakultäten waren fünf Dekane dabei, nur der Medizin-Dekan nahm nicht teil. Wie Teilnehmer berichten, fiel das Meinungsbild so klar aus wie schon in den Wochen und Monaten zuvor: Allein Heinrich Graener, Dekan der Mathematik und Naturwissenschaften, votierte für die Uni-Präsidentin - alle anderen beteiligten Dekane gegen sie. Anschließend unterrichtete der Hochschulratsvorsitzende Herlind Gundelach über die Ergebnisse.

Die Wissenschaftssenatorin hatte am Mittwochnachmittag in einer Aktuellen Stunde der Bürgerschaft kaum Worte zur Verteidigung von Auweter-Kurtz gefunden, sondern angesprochen, dass deren "Führungskultur und -qualität" in Frage gestellt werde - in einem "Umbruch, der von "vielen als krisenhaft empfunden" werde. Gundelach sagte auch: "Es geht nicht um Personen, sondern um das Wohl der Uni." Und: Aus der Hochschule müsse jetzt ein Zeichen kommen, ob man mit Auweter-Kurtz weiter arbeiten wolle.

Dieses Signal kannte die Senatorin zu diesem Zeitpunkt indes schon. Bereits am Vortag nämlich hatten Dekane und Prodekane, die Spitzen der fünf großen Fachbereiche (ohne Medizin) einen mehrstündigen Krisengipfel veranstaltet. Zeitweilig waren auch die drei Vizepräsidenten und die Kanzlerin dabei. Das Dienstagsergebnis war ein Nein zu Auweter-Kurtz - mit überwältigender Mehrheit. Darüber wurden die Präsidentin selbst, der Hochschulrat und Senatorin Gundelach am Mittwochmorgen informiert. Und am Mittwochnachmittag in der Bürgerschaft dann ging neben Politikern von Grünen, SPD und Linken auch Gundelach auf Distanz.

"Die Zeichen aus der Uni sind deutlich", sagte Timo Friedrichs, Sprecher der Wissenschaftsbehörde, SPIEGEL ONLINE am Freitag. Es gebe Gespräche mit der Präsidentin und dem Hochschulrat über das weitere Verfahren und noch jede Menge zu verhandeln. Senatorin Gundelach bestätigte am Freitag: "Wir haben der Präsidentin der Universität Hamburg ein Angebot unterbreitet, ihren Vertrag im wechselseitigen Einvernehmen aufzulösen. Wir erwarten im Laufe der nächsten Woche ihre Antwort."

Als mächtige Macherin gescheitert

Nach Informationen von SPIEGEL ONLINE hat der Hochschulrat Auweter-Kurtz, die sich derzeit nicht in Hamburg befindet, Bedenkzeit übers Wochenende gegeben. Aber dabei geht es offenkundig nicht um den Abschied selbst, sondern nur noch um die Modalitäten - denkbar sind Rücktritt, Aufhebungsvertrag oder (im härtesten und unwahrscheinlichsten Fall) Entlassung. Der sechsjährige Vertrag mit der Uni-Präsidentin läuft bis zum Jahr 2012.

Wahrscheinlich ist, dass Auweter-Kurtz jetzt mit Anwälten Rechts- und Geldfragen klärt und vermutlich auch die Möglichkeiten einer Rückkehr nach Stuttgart, wo sie vor dem Amtsantritt im Norden als Leiterin des Steinbeis-Transferzentrums für Plasma- und Raumfahrttechnologie arbeitete. Für eine Stellungnahme zu den offenen Fragen konnte SPIEGEL ONLINE sie nicht erreichen - ihr Sprecher Alexander Luckow bestätigte lediglich vage: "Es laufen Verhandlungen mit leitenden Mitgliedern der Uni und der Wissenschaftsbehörde um die Führung der Universität."

Bereits vor ihrem Amtsantritt im Herbst 2006 gab es Kritik an Monika Auweter-Kurtz - Studenten warfen ihr das Eintreten pro Studiengebühren und zu große Nähe zur Rüstungsindustrie vor, was ihr den Beinamen "Raketen-Moni" eintrug. Sie sollte Uni-Reformen kräftig vorantreiben, wurde geholt als mächtige Macherin - ein Bruch mit Traditionen an deutschen Universitäten. Schon nach wenigen Monaten kam es zu Auseinandersetzungen über ihren ruppigen Umgang mit Uni-Angehörigen. Professoren wie Studenten kritisierten einen autoritären Führungsstil und barschen Umgangston von Auweter-Kurtz, die Diskussionen mitunter mit "Ich will es aber so" beendet haben soll - was an debattierfreudigen Universitäten als Argument selten hinreicht.

Wegen angeblicher Kompetenzüberschreitung und Amtsanmaßung in Finanz- und Berufungsangelegenheiten entwickelten die Fakultäten für Rechts-, Geistes-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften im März 2008 eine 42-seitige Klage gegen die Präsidentin. Unter Tränen soll Auweter-Kurtz Besserung gelobt haben, woraufhin niemand den Rechtsweg beschritt. "Geändert hat sich das Verhalten der Präsidentin aber nicht", stellt heute ein Juraprofessor enttäuscht fest.

In den letzten zwei Wochen, als der Rückhalt zusehends schwand, hatte Auweter-Kurtz in den Kriechgang geschaltet und Demutsgesten eingeübt, unter anderem mit öffentlich demonstrierter Reue per Pressekonferenz und mit einem offenen Brief an alle Mitglieder der Universität. Ihre Kernaussagen dabei: Die Kommunikation sei "zu kurz gekommen"; sie selbst habe der Hochschule mit ihrem Reformtempo zu viel zugemutet.

"Sie hat uns verziehen..."

Professoren und wissenschaftliche Mitarbeiter, die Unterschriften gegen die Präsidentin gesammelt hatten, reagierten allerdings argwöhnisch und ablehnend - sie kauften Auweter-Kurtz den neuen Kuschelkurs schlicht nicht ab. Und auch die Dekane sahen mehrheitlich keine Perspektive mehr. Von linken Studenten wurde Auweter-Kurtz für ihren Reue-Brief verspottet: "Sie hat uns verziehen", überschrieben sie ein Flugblatt und freuten sich sarkastisch, "dass wir der Präsidentin blind, taub und gefühllos vertrauen können". Und weiter, in Anspielung auf das sanfte Schwäbeln der Chefin: Man könne doch jetzt "ein großes Versöhnungs-Fescht auf dem Campus veranstalten, auf dem wir das Leitbild der Universität verbrennen".

Immer lauter geworden waren die Rücktrittsforderungen seit Anfang Mai, Auweter-Kurtz verlor zunehmend an Boden - auch wegen ihres Votums für einen milliardenschweren Uni-Neubaus im Hafengebiet anstelle einer Sanierung und Erweiterung im angestammten Stadtbezirk Eimsbüttel. Genau dort aber sind maßgebliche Bildungspolitiker der großen Rathausparteien verankert, die Auweter-Kurtz gegen sich aufbrachte: Wolfgang Beuß (CDU), Dorothee Stapelfeldt (SPD), Krista Sager (Grüne).

Eine direkte politische Niederlage erlebte die Präsidentin, als die schwarz-grüne Regierungskoalition die Verabschiedung eines neuen "Wissenschaftsförderungsgesetzes" Mitte Juni von der Tagesordnung nahm. Jetzt soll erst einmal die Funktionsfähigkeit des geltenden Gesetzes überprüft werden. In der geplanten Novelle war - gegen den Protest der Professoren - vorgesehen, die Hochschulleitung gegenüber den großen Fakultäten zu stärken. Die Präsidentin sollte das alleinige Vorschlagsrecht für die Wahl der Dekane erhalten, die bisher von der Fakultät gewählt werden, wobei die Hochschulleitung ein nachträgliches Ablehnungsrecht hat.

So weigert sich Auweter-Kurtz seit 6. Mai konstant, den von Professoren wie Studenten einstimmig gewählten geisteswissenschaftlichen Dekan ins Amt zu setzen. Der Theologe hatte sich mit einem entschiedenen Ja zu kollegialer Leitung und klarem Nein zu präsidialer Führung in Stellung gebracht. Hochschulintern ist Auweter-Kurtz zudem mit ihrem Struktur- und Entwicklungsplan für die Zukunft der Uni hängen geblieben. Den wollte sie im Juni schon im Akademischen Senat, dem höchsten Selbstverwaltungsgremium, durchgeboxt haben. Aber seit dieser Woche liegt er erst einmal zur Einsicht für alle aus.

Wenn Auweter-Kurtz jetzt geht, muss die Präsidentenstelle neu und international ausgeschrieben werden. Voraussichtlich müssen die Vizepräsidenten kommissarisch die Leitung übernehmen, je nachdem, wie schnell sich der Abschied vollzieht. Bis Ende des Monats wäre als erster Stellvertreter Holger Fischer an der Reihe, ab 1. Juli würde ihn dann Gabriele Löschper ablösen.

Putschende Professoren - das Protokoll einer Führungskrise

1. November 2006: Die Stuttgarter Ingenieur-Professorin Monika Auweter-Kurtz wird Präsidentin der Hamburger Universität - als erste Frau in der Hansestadt und eine der raren Frauen an der Spitze einer Universität. Bundesforschungsministerin Annette Schavan rühmt in ihrer Einführungsrede die "Durchsetzungskraft" der neuen Leiterin. Gleichzeitig zeige sie eine "ungewöhnliche Kraft zum Dialog, eine ungewöhnliche Fähigkeit, Menschen für Ziele und Visionen zu gewinnen".

1. Februar 2007: Studenten stören die Amtseinführung von Auweter-Kurtz mit Pfeifkonzerten und Buhrufen. Anschließend zeigt die Präsidentin zwei Studenten wegen Hausfriedensbruch an.

1. März 2007: Die Geschichtsdozentin Sabine Todt kritisiert in der Fernsehsendung "Monitor" die Arbeitsbedingungen an der Uni. Daraufhin verliert sie ihren Lehrauftrag.

29. März 2007: In einem "Maulkorberlass" untersagt die Präsidentin den Professoren, sich in der Öffentlichkeit eigenmächtig zu hochschulpolitischen Fragen zu äußern. Zuständig sei vielmehr die Pressestelle - die sich allerdings bei Anfragen mitunter tot stellt. Gegen solche Bevormundung wenden sich die Dekane noch in ihrem Protestbrief vom 9. Juni 2009.

1. Oktober 2008: Jörg Dierken, Dekan der Geisteswissenschaftlichen Fakultät, legt sein Amt aus Protest gegen Sparauflagen des Präsidiums nieder. Die Präsidentin setzt eine kommissarische Nachfolgerin ein.

6. Mai 2009: Die Geisteswissenschaftliche Fakultät wählt den Theologieprofessor Hans-Martin Gutmann einstimmig zum neuen Dekan. Er hatte sich als entschiedener Gegner der Präsidentin und ihres "autoritären" Führungsstils profiliert. Auweter-Kurtz verweigert ihre erforderliche Zustimmung und lässt den Gewählten nicht ins Amt.

26. Mai: Drei Professoren starten unter Kollegen eine Unterschrifteninitiative zur Abwahl der nach ihrer Auffassung "autoritären" Präsidentin. Die ehemaligen Uni-Vizepräsidenten Wilfried Hartmann, Jörg Hennig und Barbara Vogel kritisieren in einem Brief an die Fraktionen der Bürgerschaft "den Abbau demokratischer Strukturen an der Universität" und warnen vor ihrer "Zerstörung". Der akademische Nachwuchs könne "nicht mehr erleben, dass Dissens und unterschiedliche Auffassungen in Diskurs, Streitkultur und nach den Regeln eines verantwortlichen Miteinanders zu tragfähigen Lösungen geführt werden".

27. Mai: Im Akademischen Senat, dem höchsten Selbstverwaltungsgremium der Universität, stößt die Präsidentin auf massive Kritik wegen ihrer Ablehnung des neu gewählten "Geister"-Dekans Gutmann. Einstimmig erklären sich die Senatsmitglieder für die Abschaffung der - von der Präsidentin befürworteten - Studiengebühren.

28. Mai: Heinrich Graener, Dekan der Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften, erweckt in der Presse den Eindruck, als ob die insgesamt sechs Dekane mit der Präsidentin im Wesentlichen einig und solidarisch wären.

29. Mai: Alle Dekane wehren sich in Schreiben an ihre Fakultätsräte gegen den am Vortag erweckten Eindruck, die Präsidentin gegen eine angebliche Minderheit von Kritikern zu stützen.

2. Juni: Der Hochschulrat ergreift Partei für die Präsidentin und stärkt ihr demonstrativ den Rücken. In der Stellungnahme heißt es: "Der Hochschulrat teilt die in der Öffentlichkeit geäußerte Kritik nicht und hat den klaren Eindruck, dass die Mehrheit der Universität hinter dem Präsidium steht." Zum Hochschulrat der Universität zählen neben dem Vorsitzenden Albrecht Wagner, Direktor des Forschungszentrums Desy, acht weitere Mitglieder; jeweils vier werden vom Senat der Uni und vom Senat der Stadt bestimmt. Zu den Aufgaben des Gremiums zählt auch die Wahl und Abwahl des Uni-Präsidenten.

9. Juni: Fünf Dekanate (ohne die Medizin) erheben in einem Schreiben an die Präsidentin schwere Vorwürfe gegen ihren angeblich unerträglichen Führungsstil und fordern sie praktisch zum Rücktritt auf.

10. Juni: "Eine Universität, deren Mitglieder demoralisiert und ihrer eigenen Institution entfremdet werden, verliert jede Attraktivität", erklären bislang 120 Professoren und fordern die Abwahl von Auweter-Kurtz. Die erklärt auf der Uni-Homepage ihre Bereitschaft zum "konstruktiven Dialog über Zustand und Entwicklung der Universität Hamburg": "Meine Tür steht jederzeit offen." Am Abend empfängt die Präsidentin die Dekane zum vierstündigen Gespräch, das konfrontativ verläuft und ohne Einigung endet.

11. Juni: Der Hochschulrat tagt zum Hochschulentwicklungsplan.

12. Juni: Auweter-Kurtz schwört bei einer Pressekonferenz mehr "Demut, Geduld, Gelassenheit" und will ihr Kommunikationsverhalten verbessern. Nach den Professoren starten jetzt auch die wissenschaftlichen Mitarbeiter der Universität eine Unterschrifteninitiative zur Abwahl der Präsidentin. Der Fachbereich Bildung, Wissenschaft und Forschung der Gewerkschaft ver.di in Hamburg fordert ebenfalls ihren Rücktritt. Vier von sechs Uni-Dekanen veröffentlichen in einer Lokalzeitung einen Beitrag zur Strukturkrise und den atmosphärischen Störungen an der Universität. Am Abend stören demonstrierende Studenten eine Fernsehdiskussion mit Auweter-Kurtz über "Hamburgs Uni im Umbruch".

13. Juni: Wissenschaftssenatorin Herlind Gundelach (CDU) führt mit allen sechs Dekanen Einzelgespräche über die Uni-Krise.

18. Juni: Nach erfolgreicher Unterschriftensammlung fordern wissenschaftliche Mitarbeiter nun in einer formellen Erklärung den Rücktritt des gesamten fünfköpfigen Präsidiums. Die Regierungsfraktionen von CDU und GAL legen wegen der anhaltenden Uni-Krise die umstrittene Novellierung des Hochschulgesetzes auf Eis.

19.Juni: Gegen den erklärten Wunsch der Jüdischen Gemeinde will die Uni-Präsidentin ein unter den Nazis 1935 "arisiertes" Haus nicht freigeben. Die Wissenschaftsbehörde erfährt davon aus der Zeitung und sucht zu "vermitteln".

23. Juni: Die Präsidentin rudert in der sensiblen Mietsache zurück und lässt erklären: "Wenn es nicht zu einer Einigung" mit der Jüdischen Gemeinde komme, "werden wir von einer weiteren Nutzung Abstand nehmen". In einem offenen Brief wendet Auweter-Kurtz sich an alle Uni-Mitglieder und räumt erneut Fehler ein.

24. Juni: Die Professoren-Opposition lehnt die öffentliche Reue der Präsidentin als "PR-Aktion" ab und erneuert die Rücktrittsforderung. In einer "Aktuellen Stunde" der Bürgerschaft rücken Oppositions- und Regierungsparteien von Auweter-Kurtz ab, auch Senatorin Gundelach.

25. Juni: Ehemalige Studierendensprecher wenden sich öffentlich gegen eine Personalisierung von Sachkonflikten und stützen damit Auweter-Kurtz. Dekane und Prodekane indes bekräftigen mehrheitlich gegenüber dem Hochschulrat, dass sie keine Chance für eine weitere Zusammenarbeit sehen.

26. Juni: Am Abschied von Auweter-Kurtz gibt es kaum noch Zweifel, nun wird über die Modalitäten verhandelt.

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