China Kunst-Professor strippt vor Studenten

Mitten in der Vorlesung legte ein Pekinger Wissenschaftler einen Striptease hin. Damit wollte er seinen Vortrag über Körperkunst schön anschaulich machen - aber die Studenten waren vom splitterfasernackten Kunstprofessor peinlich berührt.


So geht eine Vorlesung im Normalfall: Der Professor redet mit monotoner Stimme vor sich hin, blättert in seinem Manuskript und versucht auch mal, die öde Theorie mit einem Praxisbeispiel zu schmücken - vorne Gerede, hinten Gegähne. Einem chinesischen Kunstprofessor war das offenbar selbst zu langweilig. Er zog vor seinen Studenten blank.

In seiner Vorlesung sei es um Körperkunst und die Macht des Körpers gegangen, meldeten chinesische Zeitungen am Donnerstag. Der Professor ließ sich von seinem Vortrag so mitreißen, dass er seine Erklärungen kurzerhand am eigenen Leib präsentierte.

Die Studenten allerdings waren vom Striptease des Professors peinlich berührt - sie blickten zur Decke oder starrten auf den Boden, um sich den Anblick zu ersparen. Pech für den Professor: Er bekam für seine Live-Performance eine Rüge vom chinesischen Ministerium für Kultur.

mer/reuters



© SPIEGEL ONLINE 2006
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.