Juristerei kompakt Spielend zum Staatsexamen

Wer sich auf Rechtsklausuren vorbereitet, braucht stramme Neven und viel Fassungsvermögen. Jura- und Medien-Studenten haben den vertrackten Prüfungsstoff mal ganz anders aufbereitet - als Brettspiel "Recht clever".

Dass Rechtsklausuren zu den nervenaufreibendsten Prüfungen an deutschen Hochschulen zählen, geben auch Nichtjuristen gern zu. Wochenlang müssen sich die angehenden Paragrafenreiter durch Lehrbücher quälen, um auf Abruf einen Bruchteil des Wissens wiedergeben zu können. Da mag es helfen, schon in der Vorbereitung den Prüfungsstoff entspannter zu betrachten.

Zu diesem Zweck haben Valentin Pfisterer, Jurastudent in Leipzig, und Jonas Fischer, Berufsakademiestudent der Digitalen Medien in Mannheim, das Brettspiel "Recht Clever (Strafrecht AT)" entwickelt. Es bereitet das Wissen im Allgemeinen Strafrecht, basierend auf einem Lehrbuch, in 454 Fragen auf.

"Juristen haben ja den Hang zum rhetorischen Abschweifen, hier werden sie gezwungen, sich kurz zu fassen", sagt Jonas Fischer. Er entwarf Konzept und Layout des Spiels, während sein Schulfreund Pfisterer die Fragen formulierte. Wie im richtigen Juristenleben gewinnt am Ende nicht der Spieler, der nur viel Wissen anhäuft, sondern derjenige, der sein Karriereziel am hartnäckigsten verfolgt und sich entsprechend spezialisiert. Das Spiel kostet 29 Euro.

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