Marketingflops 2002 Der Doppel-Flop der Bahn AG

Einen Monat lang stimmten Internet-User über die peinlichsten Marketing-Pannen des letzten Jahres ab. Jetzt liegt das Ergebnis vor: Ohrfeige links, Ohrfeige rechts für die Deutsche Bahn und ihren Boss Hartmut Mehdorn, der lieber in den Flieger als in einen Zug steigt. Auch das Votum über die weiteren Top-Flops fiel deutlich aus.
Platz 2 (8,42 Punkte auf der Skala bis 10): Und noch einmal die Deutsche Bahn. Eine Zeitungsannonce zeigte, dass die Bahn ihre eigenen Preise nicht kennt - das Unternehmen berechnete Rabatte falsch.

Platz 2 (8,42 Punkte auf der Skala bis 10): Und noch einmal die Deutsche Bahn. Eine Zeitungsannonce zeigte, dass die Bahn ihre eigenen Preise nicht kennt - das Unternehmen berechnete Rabatte falsch.

Platz 3 (7,66 Punkte): Der Einzelhandel. Die deutschen Händler nutzten die Euro-Einführung zu erheblichen Preiserhöhungen, erhielten aber von den Kunden die Quittung.

Platz 3 (7,66 Punkte): Der Einzelhandel. Die deutschen Händler nutzten die Euro-Einführung zu erheblichen Preiserhöhungen, erhielten aber von den Kunden die Quittung.

Foto: DPA
Platz 4 (7,38 Punkte): T-Mobile. Im Januar erhöhte T-Mobile die Preise für SMS um satte 138 Prozent - und ruderte bereits am nächsten Tag zurück.

Platz 4 (7,38 Punkte): T-Mobile. Im Januar erhöhte T-Mobile die Preise für SMS um satte 138 Prozent - und ruderte bereits am nächsten Tag zurück.

Foto: DDP
Platz 5 (7,08 Punkte): Sunpoint. Die Firma verteilte reichlich Gutscheine zum Probesonnen, konnte die hohe Zahl an Interessenten aber nicht bewältigen.

Platz 5 (7,08 Punkte): Sunpoint. Die Firma verteilte reichlich Gutscheine zum Probesonnen, konnte die hohe Zahl an Interessenten aber nicht bewältigen.

Platz 6 (7,06 Punkte): Deutsche Bank. Obwohl sich auch fünf deutsche Städte um die Olympischen Spiele bemühen, unterstützt die Deutsche Bank die Bewerbung von New York.

Platz 6 (7,06 Punkte): Deutsche Bank. Obwohl sich auch fünf deutsche Städte um die Olympischen Spiele bemühen, unterstützt die Deutsche Bank die Bewerbung von New York.

Platz 7 (6,01 Punkte): Roland Berger. Die Unternehmensberatung verschickte einen Rundbrief an viele große Unternehmen - auch an den Chef des größten Konkurrenten McKinsey.

Platz 7 (6,01 Punkte): Roland Berger. Die Unternehmensberatung verschickte einen Rundbrief an viele große Unternehmen - auch an den Chef des größten Konkurrenten McKinsey.

Platz 8 (5,88 Punkte): Powerline. Nach gut einem Jahr musste RWE die Pläne vom Internet aus der Steckdose wieder begraben.

Platz 8 (5,88 Punkte): Powerline. Nach gut einem Jahr musste RWE die Pläne vom Internet aus der Steckdose wieder begraben.

Foto: DDP
Platz 9 (5,71 Punkte): Jet-Kampagne. Die Acht von der Tankstelle sollten für billigen Sprit werben - bis das Unternehmen die Kampagne nach wütenden Protesten wieder einstellen musste (weitere Infos im zweiten Teil des Artikels).

Platz 9 (5,71 Punkte): Jet-Kampagne. Die Acht von der Tankstelle sollten für billigen Sprit werben - bis das Unternehmen die Kampagne nach wütenden Protesten wieder einstellen musste (weitere Infos im zweiten Teil des Artikels).

Platz 10 (5,66 Punkte): Vodafone. Zwei "Flitzer" mit Vodafone-Logos störten ein Rugby-Spiel in Australien, die Sportfans reagierten wütend.

Platz 10 (5,66 Punkte): Vodafone. Zwei "Flitzer" mit Vodafone-Logos störten ein Rugby-Spiel in Australien, die Sportfans reagierten wütend.

Foto: REUTERS
Silberner Flop 2001: Die Idee, erst ab 20.15 Uhr das Runde ins Eckige rollen zu lassen, löste bei Fußballfans ein gellendes Pfeifkonzert aus - klassisches Eigentor aus dem Hause Kirch.

Silberner Flop 2001: Die Idee, erst ab 20.15 Uhr das Runde ins Eckige rollen zu lassen, löste bei Fußballfans ein gellendes Pfeifkonzert aus - klassisches Eigentor aus dem Hause Kirch.

Foto: AP
Bronze-Flop 2001: Kanzler fand sich wegen angeblichen Renten-Betrugs in Verbrecherpose auf einem CDU-Wahlplakat wieder. Laurenz Meyer, als CDU-Generalsekretär frisch im Amt, steckte dafür reichlich Prügel ein.

Bronze-Flop 2001: Kanzler fand sich wegen angeblichen Renten-Betrugs in Verbrecherpose auf einem CDU-Wahlplakat wieder. Laurenz Meyer, als CDU-Generalsekretär frisch im Amt, steckte dafür reichlich Prügel ein.

Foto: DPA
Vorjahres-Finalist Vodafone: Ausgerechnet mitten im Herbst ging D2 Vodafone mit Slogans wie "Telefonieren, was der Sommer hält" und "Der Sommer wird heiß" auf Kundenfang - dumm geworben.

Vorjahres-Finalist Vodafone: Ausgerechnet mitten im Herbst ging D2 Vodafone mit Slogans wie "Telefonieren, was der Sommer hält" und "Der Sommer wird heiß" auf Kundenfang - dumm geworben.