Neuer Sender Akonga TV Infotainment für Studenten

Peter Glaremin, 34, hat vor zehn Jahren sein Maschinenbaustudium abgebrochen. Jetzt betreibt er in Düsseldorf Akonga TV, den ersten Campus-Fernsehsender, und sieht Studenten als "attraktive Zielgruppe".


UniSPIEGEL:

Was bedeutet denn Akonga TV?

Glaremin: Akonga heißt schlicht Student ­ in Maori, der Sprache der neuseeländischen Ureinwohner.

UniSPIEGEL: Und was sendet Akonga TV?

Glaremin: Wir präsentieren täglich eine Stunde lang Musikvideos, Kurzfilme und Reportagen über Studium, Berufe, Reisen, Sport ­ studentisches Infotainment eben.

UniSPIEGEL: Wer macht die Beiträge?

Glaremin: Noch produzieren wir die meisten Stücke selbst. Wir sind ein Team von drei Leuten und haben bisher vor allem Werbefilme hergestellt. Das soll sich aber ändern. Wir wollen, dass Studenten das Programm mitgestalten.

UniSPIEGEL: Wo seid ihr zu sehen?

Glaremin: In Cafeterien, zunächst an zehn Hochschulen, zum Beispiel in Berlin, Stuttgart, Münster. Bis Ende 2002 wollen wir bundesweit senden.

UniSPIEGEL: Wie finanziert sich der Sender?

Glaremin: Durch Werbung. Studenten sind eine attraktive Zielgruppe. Davon profitieren auch die Studentenwerke ­ die sind am Gewinn beteiligt.



© UniSPIEGEL 6/2001
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