Präsidentenwahl in Eichstätt Berkeley-Professor setzt sich durch

Der Außenseiter hat die Wahl gewonnen: Der Ordensgeistliche Richard Schenk wird Präsident der Katholischen Universität Eichstätt. Damit dürfte das seit drei Jahren andauernde Führungschaos beendet sein.

Habemus praesidentem: Richard Schenk soll künftig die Uni Eichstätt leiten
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Habemus praesidentem: Richard Schenk soll künftig die Uni Eichstätt leiten


Mit einer Überraschung endete die Wahl des neuen Präsidenten an der skandalgeschüttelten Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU). Nicht der bis zuletzt favorisierte Interims-Präsident Andreas Lob-Hüdepohl wurde am Donnerstag vom Hochschulrat gewählt, sondern der Ordensgeistliche Richard Schenk.

Schenk, 59, erhielt bereits im ersten Wahlgang zehn von 15 abgegeben Stimmen des Hochschulrats. Dem Hochschulrat gehören sieben externe Mitglieder aus Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft, sowie die acht gewählten Senatsmitglieder an.

Der Ordensgeistliche Schenk ist derzeit Professor für Philosophie und Theologie an der Dominican School of Philosophy and Theology im kalifornischen Berkeley. Möglicherweise hat Schenks umfangreichere wissenschaftliche Vita den Ausschlag gegeben oder die Tatsache, dass der Kalifornier, im Gegensatz zu Lob-Hüdepohl, geweihter Priester ist.

An der Katholischen Universität Eichstätt war es im Frühjahr 2008 zu einem Eklat gekommen, als der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke sich weigerte, den ordnungsgemäß gewählten Theologen und Unternehmer Ulrich Hemel als neuen Präsidenten zu bestätigen. Im Verlauf des Streits nahmen mehrere Mitglieder der Hochschulleitung ihren Hut. Seither suchte die Universität erfolglos nach einem neuen Leiter. Im Mai 2009 fiel die Wahl auf den in den USA lehrenden Theologen Richard Hütter. Der machte nach seiner Wahl im Mai 2009 aber selbst einen Rückzieher, weil er mit den Vertragsbedingungen nicht einverstanden war.

Inzwischen wurde die Hochschulverfassung reformiert. Sie sieht nun vor, dass die Kirche gegen einen vom Hochschulrat gewählten Kandidaten keinen Einspruch mehr erheben kann. Sie kann aber zuvor in ihren Augen ungeeignete Bewerber "aussieben".

Es ist deshalb nur noch eine Formalie, dass er vom Münchner Erzbischof Reinhard Marx ernannt werden muss. Marx leitet seit Oktober 2010 den Stiftungsrat der KU, der als offizieller Träger der Hochschule fungiert. Läuft alles nach Plan, tritt Schenk sein Amt am 1. Oktober an.

Die KU umfasst acht Fakultäten. 4.600 Studenten sind in Eichstätt eingeschrieben, 120 Professoren arbeiten an der Universität. Sie wird zu etwa drei Vierteln vom Land Bayern, zu einem Viertel von den bayerischen Bischöfen finanziert.

bim/dpa/dapd

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Achim 26.05.2011
1. Bayerische Bischöfe
»Sie wird zu etwa drei Vierteln vom Land Bayern, zu einem Viertel von den bayerischen Bischöfen finanziert.« Von den bayerischen Bischöfen finanziert? Wie muss man sich das vorstellen? Gehen die einem anständigen Beruf nach und spenden ihren Nettolohn der Uni? Oder kommt das »bischöfliche Viertel« aus dem großen Kirchentopf, den überwiegend der Staat füllt?
ramuz 26.05.2011
2. Erstens...
Zitat von Achim»Sie wird zu etwa drei Vierteln vom Land Bayern, zu einem Viertel von den bayerischen Bischöfen finanziert.« Von den bayerischen Bischöfen finanziert? Wie muss man sich das vorstellen? Gehen die einem anständigen Beruf nach und spenden ihren Nettolohn der Uni? Oder kommt das »bischöfliche Viertel« aus dem großen Kirchentopf, den überwiegend der Staat füllt?
... sind es 80%, also deutlich mehr als 3/4, zweitens werden rege Fremdmittel eingeworben und Lehrstühle gestiftet as fremden Geldern ( der Lobkowicz'sche z.B. für "Mittel- und Osteuropastudien" von Bosch, Bohlen und Halbach u.a.... und wer hat seine Latifundien in z.B. CZ mit des Lehrstuhls helfenden Forschungen und Gutachten wieder teilweise zurückgeholt in Böhmen bzw. ist dabei immer noch aktiv? Naaa..... Lobkowicz! ), nur der kleine verbleibende Rest wird von den deutschen Bistümern getragen. Noch. .. und zweitens: auch wenn sie nicht gerade Kinder verprügeln, Söhne zeugen und Jugendliche missbrauchen, so verbietet es sich doch mit Blick auf die arbeitende Bevölkerung, wiederum erstens von einem Beruf und auch noch mal zweitens von Anstand zu sprechen.. ich zögere sogar bei dem Wort "Tätigkeit", das würde ja implizieren, sie bewegten sich und strengten sich an. Sie haben keinen Lohn. Sie werden vom Freistaat apanagiert, proviantiert und logiert. Aus welchem Topf des Staates auch immer: keiner der Kirchenhierarchen hat je etwas selbst mit Arbeit verdient. Es ist immer die Kohle anderer, die sie ausgeben! Frech daran ist nur, dass sie sich damit auch noch brüsten.
Mitten in Bayern, 27.05.2011
3. Woher kommts?
Zitat von ramuz... sind es 80%, also deutlich mehr als 3/4, zweitens werden rege Fremdmittel eingeworben und Lehrstühle gestiftet as fremden Geldern ( der Lobkowicz'sche z.B. für "Mittel- und Osteuropastudien" von Bosch, Bohlen und Halbach u.a.... und wer hat seine Latifundien in z.B. CZ mit des Lehrstuhls helfenden Forschungen und Gutachten wieder teilweise zurückgeholt in Böhmen bzw. ist dabei immer noch aktiv? Naaa..... Lobkowicz! ), nur der kleine verbleibende Rest wird von den deutschen Bistümern getragen. Noch. .. und zweitens: auch wenn sie nicht gerade Kinder verprügeln, Söhne zeugen und Jugendliche missbrauchen, so verbietet es sich doch mit Blick auf die arbeitende Bevölkerung, wiederum erstens von einem Beruf und auch noch mal zweitens von Anstand zu sprechen.. ich zögere sogar bei dem Wort "Tätigkeit", das würde ja implizieren, sie bewegten sich und strengten sich an. Sie haben keinen Lohn. Sie werden vom Freistaat apanagiert, proviantiert und logiert. Aus welchem Topf des Staates auch immer: keiner der Kirchenhierarchen hat je etwas selbst mit Arbeit verdient. Es ist immer die Kohle anderer, die sie ausgeben! Frech daran ist nur, dass sie sich damit auch noch brüsten.
Nun- abgesehen von Ihrer grundsätzlichen Hetze gegen die Kirche, die an totalitäre religionsfeindliche Regime erinnert- vergessen Sie halt wohl gerne, warum es dieses Konkordat gibt. Hätte der Staat den Kirchen nicht zwangsweise mit der Säkularisation ihre Wirtschaftsgüter abgenommen, könnten sich die Kirchen wirtschaftlich selbst tragen. Wäre sicher der bessere Weg als Steuern.
ramuz 27.05.2011
4. Nanana---
Zitat von Mitten in BayernNun- abgesehen von Ihrer grundsätzlichen Hetze gegen die Kirche, die an totalitäre religionsfeindliche Regime erinnert- vergessen Sie halt wohl gerne, warum es dieses Konkordat gibt. Hätte der Staat den Kirchen nicht zwangsweise mit der Säkularisation ihre Wirtschaftsgüter abgenommen, könnten sich die Kirchen wirtschaftlich selbst tragen. Wäre sicher der bessere Weg als Steuern.
... lassen Sie mal die Kirche im bayerischen Dorf, auch wenn Ihnen die Wahrheit nicht gefällt. Oder hab ich in Ihrem Beitrag einen sinnvollen Gehalt überlesen. Interessant ürbigens, dass Sie ein Zerren des Lobkowiz'schen Handelns als Kirchenhetze betrachten... Nein. Und jetzt sind Sie in der Pflicht: Wie ist "die Kirche" über die Jahrhunderte zu Ihrem immensen Reichtum gekommen? Alles ehrlich erworben und nicht dem Volke abgepresst, durch moralischen Druck auf Sterbende am Totenbett, durch Lüge, Raub, Urkundenfäschung, Diebstahl, Mord und Totschlag und ungnädiges Verhungernlassen von Bauernfamilien, während der Vater in der besten Erntezeit für Gottes Lohn Kirchen und Lustschlösser baute; nicht zu vergessen den Zehnden, der manch feistem Ortspfarrer einen auskömmlichen Winter bescherte? Nein - nicht? Und der Weihnachtsmann kommt am 24. Dezember....
ramuz 27.05.2011
5. Ach ja.. und...
Zitat von Mitten in BayernNun- abgesehen von Ihrer grundsätzlichen Hetze gegen die Kirche, die an totalitäre religionsfeindliche Regime erinnert- vergessen Sie halt wohl gerne, warum es dieses Konkordat gibt. Hätte der Staat den Kirchen nicht zwangsweise mit der Säkularisation ihre Wirtschaftsgüter abgenommen, könnten sich die Kirchen wirtschaftlich selbst tragen. Wäre sicher der bessere Weg als Steuern.
.. welcher meiner angeführten Punkte entspricht nicht der Wahrheit? Denn.. kann den Wahrheit Hetze sein?
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