Stressabbau mit Tieren Schweinchen macht schlau

Und alle so: "Wie süüüüüüüß!" Die Nottingham Trent University will Studenten in der Prüfungszeit helfen, Druck abzubauen. Gegen den Stress dürfen Prüflinge fünf Minuten mit Schweinchen kuscheln.

Ferkel (Archiv): Fünf Minuten kuscheln
Getty Images

Ferkel (Archiv): Fünf Minuten kuscheln


Die kleinen Vierbeiner sind knautschig und gerade mal so groß wie ein Unterarm und sie sollen beruhigen. An der Nottingham Trent University können Studenten ihren Stress mit Ferkeln abbauen. Zwei Tage haben die Tierchen in einem Gehege auf dem Campus gewohnt, wie das Onlineportal Mashable berichtet.

Die Studenten konnten die Tierchen, die während der Examenszeit in einem kleinen Gehege auf dem Campus untergebracht waren, auf den Arm nehmen und streicheln. Für diejenigen, die mit Ferkeln nichts anfangen können, hatte die Uni zusätzlich einen Esel, Ziegenkitze, Enten und Hühner im Angebot.

Je fünf Studenten wurden für fünf Minuten zu den Tieren gelassen, um sie zu streicheln. Damit es den kleinen Helfern auch gut ging, war ein Tierexperte vor Ort. Bereits im vergangenen Jahr gab es einen Streichelzoo an der Uni. Damals konnten Studenten mit Hundebabys schmusen.

Nottingham ist nicht die einzige britische Uni, die auf Tierbabys zum Stressabbau setzt. Auch in Exeter können die Studenten Ferkel streicheln, wie die BBC berichtet.

kha



insgesamt 7 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
fin2010 02.06.2015
1. und? hilft es?
Wie hat sich denn der Notendurchschnitt entwickelt?
Blendy 02.06.2015
2. Was einen glückling macht ...
... nicht nur in Zeiten von Stress. Ist zum Beispiel in ein herrlich belegtes veganes oder auch vegatarisches Sandwich reinzubeißen und dabei Tiere zu streicheln, denen man ein zu Hause schenkt, seit die Vorbesitzer die Tiere nicht mehr haben wollen, weil wichtigere Geschöpfe (Kinder) in ihr Leben getreten sind. Dann braucht man auch keine Mastferkel zu streicheln, die vier Monate später von ihren Qualen befreit werden, wenn sie abgepackt im Lidl-Regal landen. So ein Blödsinn ... von einer Uni ...
sytex1 02.06.2015
3. Nutzenquantifizierung...
Der Nutzen derartiger Maßnahmen wird nicht an der Entwicklung des Notendurchschnitts gemessen, sondern anhand des subjektiven Wohlbefindens partizipierender Studenten - was sich höchstens indirekt über geringere Fallzahlen der psychotherapeutischen Beratungsstelle der Uni bzw. verringerten Krankmeldungen messen ließe.
relies 02.06.2015
4. und später?
Ich sehe die armen Leute schon, wie sie später im Beruf in stressigen Meetings oder Präsentationen erst einmal ihr Schweinchen kraulen, bevor sie das Wort ergreifen. Klingt vielleicht etwas despektierlich, aber wie wollen sie das Berufsleben meistern, wenn solche Hilfsmittel nötig sind, um erfolgreich durch die Ausbildung zu kommen.
darkbishop 02.06.2015
5. ...
...die Forenbeiträge lassen einen mal wieder gruseln. Studenten können für ein paar Minuten bei Tieren entspannen. Das ist alles. Mehr nicht. Trotzdem wird prompt ein Kübel voller Lebensverbitterung ausgekippt...
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2015
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.