Was kostet die Welt? Dunedin, von entspannt bis exzessiv

Okay, Neuseeland ist nicht günstig, und die Anreise dauert auch. Trotzdem lohnt sich ein Auslandssemester. Wer einige Spartipps beherzigt, dem bleibt vielleicht noch Geld für ein Abschiedsgeschenk, an das er sich garantiert noch lange erinnert.

Christine Neder

Neuseeland, Heimat der Hobbits, Schafe und Kiwis. Vergleichsweise wenige deutsche Studenten entscheiden sich für ein Auslandssemester in dem Land. Schließlich ist die Anreise beschwerlich - rund 30 Stunden Flugzeit - und das Leben teuer.

Dunedin ist mit rund 120.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt auf der Südinsel. Die Studenten sind locker drauf, sehr freundlich, und sie wissen, wie man feiert: Die erste Uni-Woche fühlt sich an wie ein Festival.

Auch außerhalb der Uni gibt es viel zu erleben, nicht alles kostet ein Vermögen: beispielsweise aus 3600 Metern Höhe mit dem Fallschirm springen (Zugegeben: ein teurer Spaß! Ab etwa 200 Euro), die Königsalbatross-Kolonie auf der Otago Peninsula besuchen (ab 24 Euro), vier Jahreszeiten pro Tag und natürlich diese Natur, das Grün, das Wasser, die Berge genießen (beides gratis).

Wer einige Spartipps beachtet, dem bleibt am Ende seines Semesters vielleicht sogar noch Geld für ein besonders Abschiedsgeschenk: ein Bungeesprung von der Kawarau Bridge.

insgesamt 4 Beiträge
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JeBe1 20.12.2013
1.
"Vergleichsweise wenig deutsche Studenten entscheiden sich für ein Auslandsemester in dem Land" Mhh. Da haben ich eigentlich den entgegengesetzten Eindruck, dass Neuseeland von deutschen Studenten geradezu überrollt wird. Bestimmt 20% aller meiner Bekannten und Kommilitonen waren dort und alle haben einstimmig berichtet, dass sie dort vorallem auf andere deutsche Reisende getroffen sind.
aquarelle 20.12.2013
2. Teurer Spaß
Zitat von sysopChristine NederOkay, Neuseeland ist nicht günstig, und die Anreise dauert auch. Trotzdem lohnt sich ein Auslandssemester. Wer einige Spartipps beherzigt, dem bleibt vielleicht noch Geld für ein Abschiedsgeschenk, an das er sich garantiert noch lang erinnert. http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/studium-in-neuseeland-wie-teuer-ist-in-dunedin-wohnen-leben-feiern-a-939772.html
Ein Studium kostet für Internationale Studenten etwa, je nach Fach, 30.000 Dollar. Ein Semester gibt es für rund 8.000... Und da deutsche Studenten gern schon über die 500 Euro Studienbgebühren meckern (und das Leben in D vergleichsweise billig ist), kann ich mir kaum vorstellen, dass Neuseeland von Deutschen überlaufen ist. Touristisch ja, aber um sich dort auszubilden? Sicher nicht.
spaghettiontoast 20.12.2013
3. optional
Ich habe vor zehn Jahren nur die lokalen Studiengebühren gezahlt, das geht bei postgradualen Studiengängen (Voraussetzung damals: Vordiplom plus zwei Semester). Und die und die Flugkosten wurden dann über das Auslandsbafög abgedeckt, das leichter zu bekommen ist als Inlandsbafög. In der Castle Street habe ich damals übrigens auch gewohnt, wirklich eher nur für Partymenschen zu empfehlen :) Mit Deutschen hatte ich in Dunedin wenig bis gar nichts zu tun, in meinem Kursen waren keine, meine Mitbewohner waren Kiwis, Amerikaner und Skandinavier. Neben den erwähnten Nationalgerichten finde ich noch die Spaghetti mit Tomatensauce aus der Dose auf Toast bemerkenswert!
spon-facebook-638885033 20.12.2013
4. Nothing about Poker not about Music
War der Reporter überhaupt in Dunedin? Ich hab da ein Jahr lang studiert und eigentlich immer nur den drei Tagen in der Woche entgegen gefiebert an denen sich in den Pubs die Pokertische füllen und Turniere für 30 - 60 Leute gespielt werden. Wir sind durchs halbe Land gefahren um dann beim nächst höheren Livetournament dabei zu sein und haben drei oder viermal in dem Jahr die Nacht durchgemacht, weil einer von uns 150 - 200 Dollar in der Tasche hatte. Na ja und dann war ich auf glaub ich drei Musicfestivals, die in der Landschaft einfach unglaublich wirken, auch darüber schreibt der Autor nicht.
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