Trampen nach Osten Nach Hause mit dem Zug

Die zehn Leipziger Studenten auf ihrer Reise durch Osteuropa sind inzwischen wieder auf dem Weg nach Hause. Bei SPIEGEL ONLINE berichten sie aber noch, wie sie in Budapest beim Schwarzfahren erwischt werden, wie sich ein slowakischer Bergretter um junge Eulen kümmert und warum sich zwei slowenische Orte erbittert streiten.


Susann Blum und Anna Driftmeier vom Team Tschechien/Slowakei sind in der Hohen Tatra gelandet. Dort sind sie zwar nicht verunglückt, sind aber trotzdem der Bergwacht begegnet- einem jungen Slowaken, der nicht nur Menschenleben, sondern auch junge, aus dem Nest gefallene Eulen rettet.

Ein Park kann auch ganz nett zum Übernachten sein, wenn man muss. So wie Daniel Frick und Markus Brückner im ungarischen Szeged. Nachdem die beiden auf einem öffentlichen Platz ausgiebig gefeiert hatten, fanden sie keine andere Unterkunft. Trotz der kurzen Nachtruhe haben es Daniel und Markus nach Budapest geschafft. Von dort geht heute ihr Zug nach Leipzig. Vorher gehen sie aber noch der Frage nach, ob es die älteste U-Bahn in Wien oder Budapest gibt.

Bald wieder zurück in Leipzig: Katharina und Karolin

Bald wieder zurück in Leipzig: Katharina und Karolin

So schlecht wie von vielen Slowenen behauptet, ist die slowenische Adria-Küste nicht, finden Katharina Schäder und Karolin Sengebusch. Sie haben jedenfalls das Bad im Meer genossen. Danach mussten sie aber aufpassen, dass sie nicht zwischen die Fronten eines Streites zwischen zwei benachbarten Orten geraten. Piran und Izola bekämpfen sich nämlich schon seit dem Mittelalter.

Ziemlich müde waren Jeffrey Weiß und Timo Gramer, als sie vom lettischen Riga in Richtung Litauen aufgebrochen sind. Weil sie keinen Schlafplatz gefunden hatten, verbrachten sie die Nacht in einem Internetcafé. Danach ging es für die beiden ohne Probleme weiter nach Vilnius. Eine Unterkunft zum Schlafen haben sie gefunden - und wohl etwas zu lange genutzt. Sie haben verschlafen und mussten sich beeilen, um den Flieger von Vilnius nach Berlin noch zu bekommen. Deshalb haben sie es auch noch nicht geschafft, ihre Eindrücke aufzuschreiben.

Linda Vierecke und Antje Glück sind bereits wieder zurück in Deutschland. Schon am Abend kamen sie auf dem Leipziger Hauptbahnhof an. Vorher unternahmen sie aber noch einen Streifzug durch Poznan. Eine ziemlich breite Straße namens "Jana Pawela" verwirrte sie: Trug nicht eine Hauptverkehrsader in Warschau den gleichen Namen? Die Antwort auf die Frage, wer Jana Pawela ist, überraschte Antje und Linda dann doch.

Per Anhalter durch Osteuropa: Die Tagebucheinträge vom Freitag

DER SPIEGEL  Tramp-Team Slowenien: Kampf um die Ehre

DER SPIEGEL  Tramp-Team Polen: Wer ist Jana Pawela?

DER SPIEGEL  Tramp-Team Tschechien/Slowakei: Auf Rettungseinsatz in der Hohen Tatra

DER SPIEGEL  Tramp-Team Ungarn: Wiens Zwillingsstadt

Hält in Leipzig die Fäden zusammen: Die Tramper-Einsatzzentrale



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