Gewinnerin der SPON-Kunstaktion Gut eingefädelt

Jennifer Eckert, 27, hat die SPIEGEL-ONLINE-Abstimmung zur besten Nachwuchskünstlerin gewonnen. Mit Nadel und Faden arbeitet sie an einer dreidimensionalen Schrift.

Kunstvoll zusammengenähte Blätter: Experimente mit der Schrift
Jennifer Eckert

Kunstvoll zusammengenähte Blätter: Experimente mit der Schrift

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Hunderte Kunststudenten haben SPIEGEL ONLINE Bilder ihrer Arbeiten geschickt und die Leser darüber abstimmen lassen. Die Typografin Jennifer Eckert aus Kiel weckte dabei das meiste Interesse im Bereich Design.

Eckert näht Din-A4-Seiten zusammen, sammelt Staubkörner auf dem Papier und versucht, eine Schrift für Musik zu finden. An welchen Werken sie arbeitet, sehen Sie hier.

Zur Person
  • David Wischerhoff
    Jennifer Eckert, 27, hat an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel Typografie studiert. Zurzeit ist sie Stipendiatin der Schule und setzt sich in einem neuen Projekt mit dem Buchkörper auseinander.
Lesen und sehen Sie hier den ersten Teil der SPIEGEL-ONLINE-Nachwuchskünstler, Thema: Malerei und Zeichnungen.

Lesen und sehen Sie hier den zweiten Teil der SPIEGEL-ONLINE-Nachwuchskünstler, Thema: Installation und Design



insgesamt 4 Beiträge
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Seite 1
westerwäller 20.11.2015
1. Hab gerade ein deja vu ...
So etwas haben wir vor 45 Jahren mal im Kunstunterricht gemacht ... Mit schwarzen Bindfäden und Nadeln auf weißer Pappe ... Aber die Transformation in die dritte Dimension ist natürlich nachgerade revolutionär ...
remcap 20.11.2015
2. Wer wirklich Interesse an echte Fadenkunst hat
sollte sich den Namen "Chiharu Shiota" merken. Die Japanerin, die in Berlin am Prenzlauer Berg arbeitet, ist einer der ganz großen Fadenkünstlerinnen.
uventrix 20.11.2015
3. Wörter
Ich denke nicht, dass Buchstaben die Wörter zusammen halten. Vielmehr ist es das Wort was die Buchstaben organisiert und zusammen hält. Aber an sich ein schönes Projekt "der Raum zwischen den Buchstaben". Auch wenn das Endergebnis etwas nach 4. Klasse Kunstunterricht aussieht. Das mit der Schmiererei und der Faust Symphonie finde ich hingegen ein wenig albern...
jot-we 20.11.2015
4. Ist doch ...
... absolut fantastisch. Auch wenn es weder neu noch revolutionär sein mag, sieht es einfach überwältigend aus. Ich hege allerdings die kleine Befürchtung, dass manches nur als Foto derart stark auf den Betrachter wirkt; im Original mag das vielleicht nicht ganz so spektakulär rüberkommen. Aber da wir im Zeitalter der beliebig häufigen Reproduktionen leben, ist's schon recht so. Und wie!
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