Kleine Helfer im Studium Hut ab vor diesen Uni-Apps

Jeden Tag erscheinen Hunderte neuer Apps für das Smartphone, darunter auch etliche, die das Leben als Student erheblich vereinfachen können. Der UniSPIEGEL stellt drei davon vor.
App-alapapp: Manche der kleinen Felder lenken nur ab, einige helfen beim Studieren

App-alapapp: Manche der kleinen Felder lenken nur ab, einige helfen beim Studieren

Foto: Rolf Vennenbernd/ dpa

Gradeview liefert eine Antwort auf die Frage "Wie gut bin ich?" In der App können Studenten nämlich ihre Creditpoints und Noten eintragen. Das Programm erstellt einen Überblick und errechnet, welche Noten noch nötig sind, um einen bestimmten Schnitt zu erreichen. Wer möchte, kann seine Ergebnisse auch mit dem Durchschnitt aller anderen "Gradeview-Nutzer" vergleichen. Und am Ende findet man in der integrierten "Jobbörse", in der Firmen ihre Angebote einstellen können, vielleicht die erste Stelle. "Gradeview" kostet nichts. Geeignet für IOS , Android  und fürs Web.


Flatastic hilft, den WG-Alltag zu organisieren. Wer nicht putzt, obwohl das im App-Plan so eingetragen wurde, wird ermahnt. Wer für die anderen mitgekocht hat, kann das per "Shout" kundtun. Und wenn einer für alle Pfandflaschen weggebracht hat, können die anderen ihn mit Herzchen belohnen. Die App ist kosten- und werbefrei, für Android  und IOS . Wer kein Smartphone hat, kann Flatastic auch über den Browser nutzen.


Unlock your brain macht aus dem Nötigen etwas Nützliches. Der Durchschnittsbenutzer entsperrt täglich 32-mal sein Handy - und hat dadurch ja eigentlich 32 Gelegenheiten, Vokabeln oder Matheformeln zu lernen. Der Lockscreen wird mithilfe der App durch ein Rätsel ersetzt, mit der richtigen Lösung lässt sich der Bildschirm dann freischalten. Es werden zwar Fragepakete angeboten, aber die Nutzer können überdies online eigene erstellen. Statistiken über den eigenen Lernfortschritt gibt es auch. Die App läuft auf Android , die Macher tüfteln derzeit an einer Version fürs iPhone. Eine Studie der Uni Potsdam belegt, dass die Handy-Lernerei effizienter ist als konventionelle Lernmethoden.

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Ausgabe 6/2014

Party und Protest
Wie die Band "Trümmer" Revolution machen will

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