Unisport Posieren im Pool

Dieser Hochschulsport geht mächtig auf die Pumpe, ist aber nicht so brutal, wie er aussieht: Sechs Spieler pro Team sind beim Unterwasser-Rugby im Becken unterwegs mehr als ein paar Kratzer fangen sie sich dabei selten ein.


Schnorchel und Tauchermaske gehören zur Standardausrüstung des Unterwasser-Rugby-Teams der Universität Gießen. Zweimal pro Woche trainieren die Studenten mit ihren Kommilitonen aus Marburg an der Lahn im Pool.

"Die Sportart ist wahnsinnig anstrengend", sagt Physikstudentin Kaija Spruck, 22, die seit vier Jahren regelmäßig abtaucht. Während eines Spiels sind pro Mannschaft sechs Spieler unter Wasser, es wird jedoch ständig ausgewechselt. "Anders würde man das gar nicht durchhalten", sagt sie.

Nach einem Angriff "wirft man sich aus dem Becken, damit durch die Wechselei möglichst wenig Zeit verlorengeht". Zweimal 15 Minuten dauert ein Spiel. Brutal ist die Sportart nicht. "Außer Kratzern bekommt man da nichts ab", versichert Kaija.



© UniSPIEGEL 4/2008
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