Zitat des Tages Warum Bayern einem Minister Asyl bietet

Julian Nida-Rümelin hat ein spezielles Spagat-Problem: Er will Kulturstaatsminister bleiben, die Universität will ihn aber nicht länger als Philosophieprofessor freistellen. Nun heißt Bayern den Denker willkommen.


Minister Nida-Rümelin: Kann sich nicht zweiteilen
DPA

Minister Nida-Rümelin: Kann sich nicht zweiteilen

"Wenn sich Nida-Rümelin auf eine bayerische Professur bewirbt und sich im Berufungsverfahren gegenüber der Konkurrenz durchsetzt, ist er in Bayern willkommen. Das ist keine Frage der Amtshilfe, sondern der Bestenauslese."

Hans Zehetmair, Bayerns Minister für Kunst und Wissenschaft, zum Gezerre um Julian Nida-Rümelin. Der Kulturstaatsminister und Philosophieprofessor, für seine Ministerzeit von der Universität Göttingen beurlaubt, möchte am liebsten keinen der beiden Posten aufgeben. Die Hochschule will seinen Lehrstuhl aber wieder hauptamtlich besetzen. Nida-Rümelin war früher Kulturreferent der Stadt München. Pikant: Zehetmair hatte nie einen Hehl daraus gemacht, dass er ein Kulturressort in der Bundesregierung für überflüssig und die Länder für zuständig hält.






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