Weniger Nachfrage als erhofft Apple schraubt Produktionsziel für das neue iPhone offenbar herunter

Der US-Konzern Apple nimmt seine Ziele für den Bau der neuen iPhone-Reihe nun wohl wieder zurück. Weil die Nachfrage geringer als erwartet sei, werde das Produktionstempo nicht wie geplant erhöht.
Eine Frau in Indien läuft unter einer iPhone-14-Reklame in Chennai

Eine Frau in Indien läuft unter einer iPhone-14-Reklame in Chennai

Foto: IDREES MOHAMMED / EPA

Der von Apple erhoffte Nachfrageschub für die neue iPhone-Reihe ist offenbar ausgeblieben, weshalb das Unternehmen die Produktion der neuen Smartphones nun laut einem Bericht doch nicht erhöhen will. Der im kalifornischen Cupertino ansässige Technikgigant habe seinen Zulieferern mitgeteilt, die Produktionsgeschwindigkeit im zweiten Halbjahr nicht mehr um bis zu sechs Millionen Einheiten zu steigern, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Apple lehnte eine Stellungnahme ab.

Stattdessen plane der Konzern mit 90 Millionen Exemplaren der Produktlinie rund um das iPhone 14 und damit so viele wie im Vorjahreszeitraum, hieß es im Bericht. Damit würde Apple zu seiner ursprünglichen Prognose aus diesem Sommer zurückkehren. Zwischenzeitlich hatte das Unternehmen die Verkaufsprognose angehoben. Das iPhone gilt als mit Abstand wichtigstes Produkt des Konzerns und macht einen Großteil des Geschäftes aus. Das Weihnachtsquartal mit frischen iPhone-Modellen ist traditionell das stärkste im Jahr für Apple.

Aktuell sollen sich Kunden stärker für das höherpreisige iPhone 14 Pro interessieren. In mindestens einem Fall habe ein Zulieferer aus diesem Grund die Produktionskapazitäten von den günstigeren Einstiegsmodellen auf das Premium-Gerät umgestellt. In diesem Jahr stellte das Unternehmen vier Modelle aus der Reihe vor: Das iPhone 14, das etwas größere iPhone 14 Plus sowie die beiden Premium-Modelle iPhone 14 Pro sowie iPhone 14 Pro Max. Das kompaktere Mini-Modell, das Apple noch bei seinen Produktlinien 12 und 13 angeboten hatte, war infolge fehlender Nachfrage eingestellt worden.

kig/dpa-AFX
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