Smartphone-App "YourMoji" So basteln Sie eigene Emojis

Grinsende Smileys und Comic-Kätzchen? Das ist den Entwicklern von "YourMoji" zu langweilig. Ihre App erlaubt es, eigene Emojis zu erstellen. Wir haben mal drauflos gebastelt.

App YourMoji

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Für Kurznachrichten-Fans sind Emojis längst zur Weltsprache geworden. Sie feiern jedes Bildchen, das Teil der offiziellen Auswahlpalette wird, ganz egal, ob es sich dabei um Smileys mit verschiedenen Hautfarben oder ein Mittelfinger-Icon bei Whatsapp handelt.

Doch nun hat der Emoji-Wahnsinn die nächste Eskalationsstufe erreicht. Sonnenblumen, zerbrochene Herzen und weinende Comic-Kätzchen sind den Entwicklern von "YourMoji" nicht mehr genug. Sie fordern die Nutzer auf, selbst Emojis zu basteln.

Dafür liefert "YourMoji" einen leicht zu bedienenden Foto-Editor, mit dessen Hilfe Nutzer ihre Facebook- und Instagram-Bilder oder Fotos aus dem Smartphone-Speicher bearbeiten können. Um den Emoji-Look zu erzeugen, müssen die Bilder freigestellt werden.

Dafür wischt man mit dem Finger über das Objekt, das man aus dem Hintergrund herausschneiden möchte. Die grobe Skizze mit grüner Farbe genügt. Mit roter Farbe markiert man im nächsten Schritt den Bereich, der abgeschnitten werden soll.

Das klappt ziemlich gut. Mit wenigen Wischbewegungen lässt sich im Test auf dem iPhone ein Gesicht freistellen, genauso klappt es bei einer Wäschetonne und selbst bei einer Ziege. Schließlich kann man mit einem Radiergummi-Werkzeug die letzten Farbfetzen beseitigen, fertig ist das eigene Emoji. Eindrücke liefert unsere Fotostrecke.

Auch Grumpy Cat und Chuck Norris stehen zur Auswahl

Die gebastelten Bildchen lassen sich beliebig koppeln, Gesichter von Freunden sind rasch auf Comic-Körper montiert und eine Katze landet mit wenigen Klicks in der Wäschetonne. Mit einem Text-Editor lassen sich die Kunstwerke beschriften. Wer von seinem selbst kreierten Emoji vollkommen überzeugt ist, kann sein Werk auch an die App-Entwickler schicken. Die Emojis werden geprüft und dann für alle Nutzer freigeschaltet.

Wer keine Lust hat, selbst zu basteln, findet eine große Auswahl an fertigen Emojis. In mehreren Kategorien finden sich etliche Bilder, darunter auch Netz-Promis wie Grumpy Cat, das Trollgesicht und Chuck Norris.

Leider wurden bei unserem Test die "YourMoji"-Kreationen nicht überall gleich hübsch angezeigt. Die App wird als Tastatur in die Messenger-Dienste auf dem Smartphone eingebunden - und das klappt bei Kurznachrichten über iMessage, Facebook-Messenger und Twitter auch ziemlich gut. Die Bilder werden beim Empfänger als freigestellte Icons mit transparentem Hintergrund angezeigt. Mit den Anwendungen Whatsapp und Threema gibt es aber Probleme. Die Emojis werden dort vor einem schwarzem Hintergrund angezeigt, was enttäuschend aussieht.

Freigestellte Ziege: Im Text-Editor können die Emojis beschriftet werden
App YourMoji

Freigestellte Ziege: Im Text-Editor können die Emojis beschriftet werden

Die Icons lassen sich auch nicht ganz so komfortabel in Kurznachrichten einfügen wie konventionelle Emojis. Obwohl sich die App als eigene Tastatur auf dem Smartphone einklinkt, werden die "YourMoji"-Icons wie Fotos behandelt. Man kann sie daher nicht wie die Emojis aus der Standard-Zeichentabelle in den Nachrichtentext einbetten und direkt nebeneinander darstellen. Die Bildchen erscheinen immer vor oder nach der Textbotschaft.

Wen diese Nachteile nicht stören, der kann "YourMoji" gratis in Apples App-Store herunterladen. Bisher ist die App nur für Nutzer verfügbar, die einen Apple-Account in den USA angemeldet haben. Auf Anfrage von SPIEGEL ONLINE antworten die Entwickler aber, dass "die deutsche Version bald im App-Store erscheinen wird". Außerdem soll "YourMoji" in Kürze auch als Android-Anwendung verfügbar sein.



insgesamt 4 Beiträge
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Seite 1
seb.mazur@googlemail.com 02.08.2015
1.
dann sind das auch nur bearbeitete fotos und keine emoticons oder wie die smilies jetzt heißen ....
herjemine 02.08.2015
2. Na das war wohl nix
Dann sind das also nur freigestellte Fotos und keine Emojis. In diesem Sinne: langweilig!
MTBer 02.08.2015
3. Uninteressant!
Das kann ich auch ohne App mit den Programmen erreichen, die mein Smartphone serienmässig ,,onboard'' hat.
Non-Hodgkin-Lymphom 03.08.2015
4. :Meh
Das Bild ist schon sehr aussagekräftig über den praktischen gebrauch: MEH!
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