Audio-App Clubhouse öffnet sich für Nutzer – auch ohne Einladung

Im Lockdown erlebte die App einen Hype. Zugänglich war sie nur per Einladung. Jetzt soll Clubhouse für alle offen stehen. Das Unternehmen sprach von einem »gewaltigen Wettbewerb« mit anderen Netzwerken.
Clubhouse-Icon: Das Unternehmen muss sich mit Facebook und Twitter messen, die zuletzt ähnliche Konzepte starteten

Clubhouse-Icon: Das Unternehmen muss sich mit Facebook und Twitter messen, die zuletzt ähnliche Konzepte starteten

Foto: Florian Gaertner/photothek.de / imago images/photothek

Während des Lockdowns galt sie vielen als Überflieger: Jetzt öffnet sich die Talk-App Clubhouse nach mehr als einem Jahr für alle. Bisher musste man von einem Nutzer oder einer Nutzerin eingeladen werden. In einem Blog-Beitrag  verkündete das Unternehmen, dass das Wartelisten-System abgeschafft sei.

Clubhouse ist eine Audio-App, bei der man Live-Gesprächen zuhören und sich auch aktiv an Diskussionen beteiligen kann. In der Pandemie entwickelte sich ein Hype rund um die Anwendung, der nach Einschätzung von Marktforschern nachgelassen hat. Clubhouse hielt bei der Aufhebung der Beitrittsbeschränkungen dagegen, seit dem Start der Android-Version im Mai seien zehn Millionen Nutzer dazugekommen. Davor war die App nur auf Apples iPhones verfügbar.

Facebook und Twitter brachten in den vergangenen Monaten ihre Talk-Apps mit ähnlichen Konzepten an den Start. Clubhouse zeigt sich überzeugt, gegen die übermächtige Konkurrenz bestehen zu können. »Wir vermuten, dass es in unserer Entwicklung noch viele Höhen und Tiefen geben wird und dass der Wettbewerb mit den großen Netzwerken gewaltig wird«, heißt es in dem Blog-Beitrag. »Aber wir glauben, dass die Zukunft von Optimisten gestaltet wird, und wir freuen uns darauf, etwas Neues im Internet aufzubauen.«

ime/dpa/Reuters