Facebook EU-Kommission überprüft WhatsApp-Übernahme

WhatsApp und Facebook tauschen bald erstmals Kundendaten aus. Das bewegt nicht nur die Nutzer. Auch die EU-Kommission beschäftigt sich nach SPIEGEL-Informationen wieder mit der Übernahme des Messengers durch Facebook.
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Foto: Marcelo Sayao/ dpa

EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager prüft, ob sie das Fusionskontrollverfahren zwischen Facebook und WhatsApp neu aufrollen muss. Das berichtet der SPIEGEL in seiner aktuellen Ausgabe. Lesen Sie hier die ganze Geschichte im neuen SPIEGEL.

Die Übernahme des Nachrichtendienstes WhatsApp durch Facebook war vor gut zwei Jahren von den Kartellbehörden auch wegen der Zusicherung von Facebook-Chef Mark Zuckerberg genehmigt worden, dass kein Datenaustausch zwischen beiden Unternehmen stattfinden werde.

Vergangene Woche hat Facebook mitgeteilt, dass es jetzt doch Daten wie die Handynummern von WhatsApp verwenden will. "Wir wissen von den Veränderungen bei den Geschäftsbedingungen und dem Datenschutz bei WhatsApp. Wir reden mit Facebook über das Thema", sagte eine Sprecherin der EU-Kommission dem SPIEGEL.

Bekannt ist, dass auch das Bundeskartellamt gegen Facebook ermittelt. "Es geht um Big Data und darum, was Facebook alles machen darf, um unsere Daten zu Geld zu machen", sagte Bundeskartellamtschef Andreas Mundt. Das Verfahren gegen Facebook habe für ihn höchste Priorität: "Wir müssen in den Maschinenraum des Unternehmens, um mögliche Beschränkungen des Wettbewerbs zu verstehen."


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pau
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