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App-Test: Darkness, Action Movie FX und Reeder

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iPhone-Apps im Test Action Movie FX, Darkness und Reeder

Nie wieder den Sonnenaufgang verpassen, eigene Videoclips mit herabfallenden Autos und Explosionen aufmotzen und Dutzende Websites praktisch im Blick behalten: Diese drei Apps für das iPhone haben wir ausprobiert.

Action Movie FX: Ein herabstürzendes Auto oder eine kleine Rakete können nie schaden - und mit der kostenlosen App Action Movie FX lassen sich selbstgedrehte Videoclips auf dem iPhone mit einfachen Spezialeffekten versehen. Aus der App heraus nimmt man ein wenige Sekunden langes Video auf. Anschließend berechnet das iPhone den Spezialeffekt, was ebenfalls ein paar Sekunden dauert. Weitere Effekte lassen sich gegen Aufpreis nachrüstem. Erdacht wurde die App von Bad Robot Interactive. Dahinter steckt die Produktionsfirma von "Star Trek"-Regisseur J. J. Abrams, die auch die letzten beiden "Mission Impossible"-Filme verantwortete.

Was fehlt: Höchstens noch bombastischer Streicher-Soundtrack wie man ihn aus Michael-Bay-Filmen kennt.

Plattform: iOS 4.3+, Preis: kostenlos, Größe: 15,1 MB, Version: 1.0, Link: App Store 

Darkness: Wann geht die Sonne auf, wann geht sie unter? Für Fotografen ist das eine wichtige Information, denn bei den besonderen Lichtverhältnissen am Morgen oder am Abend können besonders eindrucksvolle Aufnahmen entstehen. Aber auch für Wanderer auf einer Tour kann es eine wichtige Information sein, wann die Dämmerung hereinbrechen wird und das Zelt besser aufgebaut sein sollte. Mehrere Standorte lassen sich einstellen, die aktuelle Position kann per GPS bestimmt werden. Auch in die Zukunft kann die praktische App schauen.

Was fehlt: Hochauflösende Grafiken für das Display der neuen iPhones 4 und 4S sowie eine vollständige deutsche Übersetzung.

Plattform: iOS 3.0+, Preis: 1,59 Euro, Größe: 7,7 MB, Version: 2.3, Link: App Store 

Reeder: Als hier zuletzt Flipboard und Twitter als eleganter Weg vorgestellt wurden, um immer auf dem Laufenden zu bleiben, gab es Protest in den Kommentaren. Das sei "ein bisschen infantil", schrieb uns ein Leser und empfahl RSS-Reader als Mittel der Wahl. Hinter RSS verbirgt sich eine Technik, mit der Websites aktuelle Inhalte verbreiten. Manchmal sind das ganze Artikel, manchmal nur die Überschrift und ein paar Sätze mit einem Link auf die Website. Diese Nachrichtenströme, die sogenannten RSS-Feeds, lassen sich abonnieren. Spezielle Programme stellen sie besonders Lesefreundlich dar. Vergleichen lässt sich das etwa mit der Inbox eines E-Mail-Programms: Automatisch trudeln die neuen Nachrichten ein.

Unter anderem bietet Google einen RSS-Reader an - und auf diesen baut Reeder auf. Die App schaut nach, welche RSS-Feeds man mit dem Google Reader abonniert hat und zeigt diese auf dem iPhone an, in einer sehr aufgeräumten Oberfläche. Ohne Google-Account geht allerdings nichts.

Was fehlt: Eine Möglichkeit, Websites auf dem iPhone direkt aus dem Browser heraus mit Reeder zu abonnieren. Allerdings verhindert das die Apple-Technik, dafür kann der Reeder-Entwickler nichts.

Plattform: iOS 3.0+, Preis: 2,39 Euro, Größe: 3,8 MB, Version: 2.5.4, Link: App Store 

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