Tinder für die Smartwatch Einfach mal aufs Herz hören

Beim Nutzen der Flirt-App Tinder war Ihnen bisher der Verstand im Weg? Dann lassen Sie eine neue Smartwatch-App entscheiden, welcher Flirtpartner Sie anspricht.
Bild aus einem Werbevideo zu Tinder auf der Smartwatch: Die Herzfrequenz entscheidet, wer gefällt

Bild aus einem Werbevideo zu Tinder auf der Smartwatch: Die Herzfrequenz entscheidet, wer gefällt

Bei der Dating-App Tinder entscheiden die Nutzer anhand von Fotos, wer ihnen gefällt und wer nicht. Kommt man zum Urteil "Nicht mein Fall", wird das Foto nach links gewischt, denkt man "Könnte passen" nach rechts. Gefallen sich zwei Nutzer, dürfen sie sich kontaktieren und zum Beispiel ein Date ausmachen.

Wer sich bislang schwer tat, potenzielle Flirtpartner weg- oder voranzuwischen, kann die Entscheidung nun auch seinem Herz überlassen - im wahrsten Sinne des Wortes. Praktisch ermöglicht wird das Ganze durch die neue Smartwatch-App "Hands Free Tinder" . Die Anwendung misst die Herzfrequenz, während der Nutzer ein Tinder-Profilbild betrachtet.

Steigert sich die Frequenz, wird das Foto automatisch nach rechts geschoben, in der Hoffnung auf gegenseitiges Interesse. Schlägt das Herz weiter wie bisher oder wird gar langsamer, wird automatisch das nächste Profilbild eingeblendet.

Richtig sicher kann man sich künftig also nicht mehr sein, dass ein Tinder-Flirtpartner wirklich Interesse hatte und nicht nur im falschen Moment einen cholerischen Anfall. Auch Herzrhythmusstörungen könnten das Smartwatch-Flirten komplizierter machen.

Eine gute Nachricht gibt es zumindest für Nutzer, deren Profilbild das Herz eines Prominenten zum Rasen bringt. Sie können sich bald häufiger sicher sein, es mit einem echten Star-Account zu tun zu haben, denn Tinder führt sogenannte verifizierte Profile ein. Wie bei Facebook oder Twitter zeigt ein kleiner blauer Haken an, dass der Account wirklich einer bekannten Person gehört.

mos
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