Populärer Chatdienst Bei WhatsApp kann man jetzt zu acht videotelefonieren

Und da sind es plötzlich doppelt so viele Köpfe: In Facebooks Messenger-App WhatsApp können jetzt bis zu acht Nutzerinnern und Nutzer gleichzeitig an Audio- oder Videochats teilnehmen.
WhatsApp: Die App bietet nun Videochats für acht statt für nur vier Nutzerinnen und Nutzer

WhatsApp: Die App bietet nun Videochats für acht statt für nur vier Nutzerinnen und Nutzer

Foto: Carsten Rehder / DPA

15 Milliarden Minuten - so lang wurde zuletzt weltweit im Schnitt täglich per WhatsApp telefoniert. Das haben die Betreiber des zu Facebook gehörenden Messengers am Dienstag bekannt gegeben . Zugleich hatte WhatsApp aber noch eine Ankündigung im Gepäck, auf die viele Nutzerinnen und Nutzer schon länger gehofft hatten: Die maximale Teilnehmerzahl für Audio- und Videochats ist nun erhöht worden.

In dem Messenger sind fortan Gruppenanrufe für acht statt bisher vier Personen möglich. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass alle beteiligten Nutzer die neueste Version der App installiert haben - in vielen Fällen dürfte also ein kurzes App-Update über den Play Store oder Apple App Store notwendig sein. Starten lassen sich Eins-zu-eins-, aber auch Gruppen-Videochats über das Kamera- oder das Telefon-Symbol rechts oben im jeweiligen Chatmenü.

Videotelefonate sind bei WhatsApp wie alle Chat-Nachrichten automatisch Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Das bedeutet: Dritte haben keinen Zugriff auf die Inhalte. Auch WhatsApp selbst kennt die Inhalte der Videochats nicht. Das Unternehmen kann aber natürlich erfassen, wer wann und wie lange mit jemand anderem kommuniziert hat.

Mehr dazu, welche Chat-App für private Videotelefonate die richtige ist, lesen Sie hier.

Neue Sticker und neue Weiterleitungsregeln

Die Anpassung der Videochat-Teilnehmerzahl ist nicht die einzige Reaktion von WhatsApp auf die Coronakrise. Vor rund zwei Wochen beispielsweise hatte das Unternehmen in Zusammenarbeit mit der Weltgesundheitsorganisation bereits ein Sticker-Set namens "Gemeinsam zuhause" veröffentlicht. Die neuen Sticker zeigen unter anderem eine Kaffeetasse mit dem Spruch "Ich bleib zuhause" und eine Person, die mit ihrem Laptop im Bett sitzt.

Außerdem hatte WhatsApp im Zuge der Coronakrise eine kleine Änderung angekündigt , mit der die Verbreitung von Falschinformationen eingeschränkt werden soll. Durch das Update sollen häufig weitergeleitete, unpersönliche Corona-Kettenbriefen ein Stück weit eingeschränkt werden. Nachrichten, die über mehr als fünf Telefone weitergeleitet wurden, lassen sich mittlerweile nur noch einzeln an einen Chatpartner weiterleiten. Solche Nachrichten markiert der Dienst automatisch mit einem Doppelpfeil-Symbol . Mehr dazu lesen Sie hier.

mbö