Aldi-Lieferant Medion bastelt am Billig-iPad

Apples Streichelcomputer ist schön und teuer - der Essener Techniklieferant Medion will da mit einem Billig-Tablet gegenhalten. Zum Weihnachtsgeschäft soll das Aldipad fertig sein.

iPad-Verkauf: US-Kunden kaufen mehr Teuer-Tablets als erwartet
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iPad-Verkauf: US-Kunden kaufen mehr Teuer-Tablets als erwartet


Aldi-Techniklieferant Medion will noch in diesem Jahr einen sogenannten Tablet-Computer wie das gefragte iPad des US-Computerherstellers Apple auf den Markt bringen. Das berichtet die "Financial Times Deutschland", der Artikel ist online nicht abrufbar. Der Marktstart sei für Herbst, spätestens zum Weihnachtsgeschäft geplant, berichtete die Wirtschaftszeitung unter Berufung auf nicht näher benannten Quellen im Unternehmen.

Ganz offiziell hatte das Medion-Chef Gerd Brachmann schon einmal angekündigt, Ende März. Die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" zitierte Brachmann damals mit der Ankündigung, Medion wolle 2010 einen eigenen Tablet-PC als iPad-Konkurrenz auf den Markt bringen.

Das Gerät dürfte für preisbewusste Kunden angeboten werden, etwa bei Billig-Supermarktketten wie dem Medion-Kunden Aldi.

Branchenexperten erwarten, dass in diesem Jahr viele Elektronikkonzerne mit Konkurrenzprodukten zum iPad von Apple an den Start gehen. Tablet-PC wie das iPad sind eine neue Klasse von Computern mit berührungsempfindlichen Bildschirmen, über welche die Geräte bedient werden können. Apple verkaufte nach dem Marktstart des iPads in den USA seit Anfang April mehrere hunderttausend Exemplare. In Deutschland will auch das Unternehmen Neofonie mit dem sogenannten WePad ein Konkurrenzprodukt zu Apples iPad auf den Markt bringen.

lis/AFP



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