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Allocacoc Powercube Rewirable USB: Mehr als nur eine Mehrfachsteckdose

Foto: Matthias Kremp

Reisetaugliche Mehrfachsteckdose im Test Dieser Würfel teilt gern

Steckdosenadapter für Reisen gibt es viele, aber die meisten versorgen nur ein Gerät mit Energie. Der Powercube Rewirable USB soll das besser machen und sogar die Netzteile von iPad und Co. ersetzen. Ob ihm das gelingt, haben wir getestet.

Ich bin öfter mal im Ausland unterwegs, meist beruflich. Und weil es mein Beruf fordert, habe ich dabei immer allerlei technisches Gerät im Gepäck: Ein Notebook, ein Tablet, zwei bis drei Smartphones, eine Kamera und geräuschmindernde Kopfhörer gehören zur Grundausstattung. Um die im Ausland mit Strom versorgen zu können, lagen lange außerdem mehrere Universal-Steckdosenadapter und eine kleine Steckdosenleiste im Koffer.

Das war nervig. Der Kabelkram beanspruchte viel zu viel Platz, musste in jedem Hotel neu zusammengesteckt werden und war so unübersichtlich, dass ich öfter mal beim Einpacken eines der vielen Teile vergaß. Auf der Suche nach einer einfacheren Lösung entdeckte ich den Powercube Rewirable USB. Mit vier Steckdosen und zwei USB-Anschlüssen in einem würfelförmigen Gehäuse bot er die Chance, etwas weniger Reisegepäck mitzunehmen.

Hergestellt wird das nützliche Zubehör von der niederländischen Firma Allocacoc. Das kleine Unternehmen stellt nichts anderes als würfelförmige Mehrfachsteckdosen und ein Verlängerungskabel her. Und sie versucht sich mit hochwertiger Verarbeitung, gutem Design und nützlichen Extras vom Adapter-Einerlei der Baumärkte abzuheben.

iPad-Ladegerät inklusive

Eben diese Extras haben es mir angetan. Statt nur einer, wie normale Reiseadapter, bietet der Powercube gleich vier Steckdosen, in die ich Notebook-Netzteil, Kamera-Ladegerät und ähnliches einstecken kann. Zusätzlich hat der Powercube zwei USB-Buchsen, die so viel Strom liefern, dass ich dran nicht nur meine Handys, sondern auch ein iPad und ein Smartphone zugleich aufladen kann.

Reisetauglich ist der Powercube deshalb aber noch nicht, denn geliefert wird er mit einem normalen Schukostecker, der in deutsche Steckdose passt - aber eben nicht in englische oder amerikanische. Doch dieser Stecker ist nicht fest ins Gehäuse eingebaut. Zieht man ihn ab, zeigt sich, dass er eigentlich selbst nur eine Adapter ist, der in einer sogenannten Kaltgerätebuchse im Powercube steckt.

Standardanschluss für Standardkabel

Und das ist gut so, denn solche Kaltgerätebuchsen und entsprechende Anschlusskabel findet man in vielen Elektrogeräten. Im Grunde könnte ich also irgendein altes Stromkabel, das von einem längst entsorgten Computer übrig geblieben ist, dort einstecken. Aber das will ich nicht, mein Reiseadapter soll schließlich aus so wenigen Teilen wie möglich bestehen.

Die passende Lösung bietet der Hersteller in Form eines Sets von vier internationalen Adaptersteckern an, mit denen man den Powercube reisetauglich machen kann. Egal, wo man in der Welt unterwegs ist, einer davon sollte eigentlich immer passen. Da ich in der Regel weiß, wohin es mich auf meinen Reisen verschlägt und welcher Steckertyp dort üblich ist, wähle ich aus diesem Viererset vor Reiseantritt den passenden Adapter aus und stecke ihn in die Kaltgerätebuchse des Powercube.

Lieber nicht beim Hersteller bestellen

Das Ergebnis: Statt mehrerer Steckdosenadapter und einer Mehrfachsteckdose steckt jetzt nur noch der Energiewürfel in meinem Reisegepäck. Sogar das iPad-Netzteil und den Handy-Ladeadapter kann ich zuhause lassen, weil ich Geräte mit USB-Anschluss direkt am Powercube aufladen kann. Das einzige, was dabei stört, ist die klobige Bauform der mobilen Mehrfachsteckdose. Im Handgepäck verstaut nimmt ein Powercube schon reichlich Raum in Anspruch.

Im Online-Shop des Herstellers kostet ein Paket aus Powercube Rewirable USB und Reiseadaptern günstige 24,95 Euro, zu denen für den Transport nach Deutschland allerdings stolze 13 Euro Versandkosten addiert werden. Günstiger kommt man deshalb weg, wenn man sich Adapterstecker und Powercube bei einem Versandhändler in Deutschland bestellt.

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