Produkt-Präsentation Was von Apples Oktober-Event zu erwarten ist

Da kommt noch was: Apple bittet zu einer Produkt-Show am 30. Oktober, wahrscheinlich präsentiert der Konzern neue iPads. Die Einladungen sind ganz anders gestaltet als sonst - trotzdem lässt sich mehr herauslesen als drinsteht.
Apples Einladungsmail

Apples Einladungsmail

Foto: Apple

Normalerweise startet sofort eine große Interpretationsmaschinerie, wenn Apple Einladungen zu einem seiner Events verschickt. Da wird die Farbigkeit analysiert, die grafische Gestaltung und jedes Wort der Einladung. Oft sind darin Hinweise auf die zu erwartenden neuen Gadgets versteckt. Dieses Mal ist das anders.

Immer wenn Apple seine Einladungen verschickt, posten viele der Eingeladenen Screenshots davon auf Twitter, so auch an diesem Donnerstagabend. Dabei fiel einigen schnell auf: Offenbar wurden die digitalen Einladungskarten für jeden Empfänger persönlich gestaltet.

Die Texte darauf sind identisch, doch jede Einladungsmail ist mit einer anderen Grafik verziert. Auch auf der Website, die Apple zu dem Event eingerichtet hat , erscheinen unterschiedliche Grafiken, wenn man die Seite mehrmals aufruft. Das macht die Interpretation schwer.

Oder doch nicht?

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Jenen, die sich etwas intensiver damit beschäftigen, war längst klar, dass nach dem Event im September, auf dem Apple die neuen iPhones Xs, Xs Max und Xr vorgestellt hat, noch etwas kommen müsste. Darauf weist auch der Titel der Einladung hin: "Theres's more in the making". Frei übersetzt in etwa: "Da kommt noch was."

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Was da kommt, ist zumindest in den Grundzügen klar: neue iPads. Und zwar neue Modelle der teuren "Pro"-Serie. Die sind zuletzt im Juni 2017 aktualisiert worden. Nachdem im Apple im April eine neues Mittelklasse-iPad auf den Markt gebracht hat, ist es jetzt an der Zeit, die Profi-Modelle zu erneuern.

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Darauf deutet dann eben doch wieder die Gestaltung der digitalen Einladungskarten hin, denn die iPad-Pro-Serie richtet sich nicht nur an gut verdienende iPad-Fans, sondern vor allem an Künstler, Grafiker, Zeichner, Fotografen.

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Zu erwarten sind daher neue iPad Pro mit 10,5- und 12,9-Zoll-Bildschirm. In denen könnte eine aufgebohrte Variante des iPhone-Prozessors A12 Bionic stecken. Vor allem aber wird vermutet, dass Apple auch bei den neuen Tablets auf einen Fingerabdrucksensor verzichtet und sich ganz auf seine Gesichtserkennung Face ID verlässt. Das hätte den Nebeneffekt, dass der Bildschirm größer und das Gehäuse kleiner werden könnte.

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Gemutmaßt wird auch, dass Apple die neuen iPads mit USB-C-Anschlüssen anstelle seiner eigenen Lightning-Buchsen bestücken würde. Das hätte möglicherweise technische Vorteile und würde es leichter machen, kompatible Netzteile und -kabel von Drittanbietern zu bekommen.

Nicht ausgeschlossen, aber auch nicht übermäßig wahrscheinlich, ist außerdem, dass Apple auf dem Event auch neue MacBooks vorstellen wird, die das in die Jahre gekommene MacBook Air ersetzen sollen. Ein solcher Ersatz für das zehn Jahre alte Computermodell steht allerdings schon lange auf der Wunschliste vieler Apple-Nutzer.

Ob Apple diesen Wunsch ausgerechnet jetzt erfüllen wird, wird man am 30. Oktober um 15 Uhr deutscher Zeit erfahren. Anders als gewohnt findet die Veranstaltung nicht in Apples Hauptquartier im kalifornischen Cupertino statt, sondern in New York. Der SPIEGEL ist vor Ort dabei und wird Sie natürlich mit allen News versorgen.

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