»Stärkster Mac aller Zeiten« Apple stellt die Produktion des iMac Pro ein

Er ist der Porsche unter den Apple-Rechnern: Für den iMac Pro werden bis zu 16.000 Euro fällig. Bald verschwindet er aus dem Angebot des Konzerns.
iMac Pro

iMac Pro

Foto: SOPA Images / LightRocket / Getty Images

Er ist eine Reminiszenz an eine Zeit, als Apple noch nicht bekannt war als Hersteller hipper Handys für jedermann, sondern sein Geld damit verdiente, Grafikern und anderen Computerprofis die Hardware für ihre Arbeit zu liefern: 2017 hat der Konzern den iMac Pro auf den Markt gebracht, einen Hochleistungsrechner. Der Preis konnte bis zu beinahe 16.000 Euro reichen, je nach Konfiguration.

Viele Testberichte fielen regelrecht schwärmerisch aus: »Endlich ein schicker Apple-Computer, der die professionelle High-End-Leistung bietet, die man gerade für aufwendige Audio-, Video- und 3D-Projekte gut gebrauchen kann, der einen tollen Bildschirm hat und der nicht mit Lüftergeräuschen nervt«, urteilte etwa der SPIEGEL.

Doch wer mit einem Kauf jenes Geräts liebäugelt, wird sich nun beeilen müssen: Apple hat die Produktion des Computers eingestellt. Verfügbar ist der Rechner nur noch »so lange der Vorrat reicht«, wie es im Apple-Onlineshop  heißt. Das Unternehmen bestätigte den Vorgang der Website »The Verge«: Der iMac Pro werde nicht weiter produziert . Der einst als »leistungsstärkster Mac aller Zeiten « vorgestellte Rechner soll offenbar auch nicht durch ein neues Modell ersetzt werden. Apple hat mit dem Mac Pro  jedoch weiter ein System speziell für professionelle Nutzer im Angebot.

Zu teuer und nicht sehr flexibel

Bereits in den vergangenen Jahren hatte es für den iMac Pro keine »größeren Updates« gegeben, wie der US-Sender CNN berichtet. Schon das war ein Hinweis, dass sich der Computer womöglich nicht zum Kassenschlager entwickelt hatte.

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In der praktischen Anwendung hatte der iMac Pro offenbar einen entscheidenden Nachteil: Der Rechner kam zwar mit einer dem Preis entsprechenden imposanten Leistung daher. Viele Profianwender monierten allerdings, sie bräuchten eher eine Plattform, die sie leicht modular an ihre speziellen Bedürfnisse anpassen könnten, etwa im Musikgeschäft.

Für die meisten Hobbynutzer war der Rechner ohnehin unerschwinglich: Die Standardversion kostete bereits mehr als 5000 Euro.

beb
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