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24. September 2012, 15:31 Uhr

Apple

Fünf Millionen iPhone 5 in drei Tagen

Die erste Charge ist quasi verdunstet: Drei Tage nach Verkaufsbeginn meldet Apple bereits fünf Millionen verkaufte Exemplare des iPhone 5. Neue Kaufinteressenten müssen sich auf wochenlange Wartezeiten gefasst machen.

In den ersten drei Tagen nach dessen Einführung hat Apple bereits mehr als fünf Millionen Exemplare seines neuen Smartphones absetzen können. Wie der Konzern am Montagmittag meldet, ist die komplette erste Charge ausverkauft. Die Nachfrage nach dem iPhone 5 habe die Erwartungen übertroffen. Apple zufolge habe man die meisten Vorbestellungen ausliefern können; viele Kunden jedoch, die eines der neuen Handys bestellt haben, müssten noch bis Oktober ausharren, bevor sie das Gadget in ihren Händen halten können.

Apples deutscher Onlineshop prognostiziert am Montag eine Lieferzeit von drei bis vier Wochen für Neubestellungen und liefert maximal zwei Geräte pro Kunde aus. "Zwar ist unsere erste Charge ausverkauft, aber unsere Geschäfte erhalten weiterhin regelmäßig Lieferungen des iPhone 5", sagt Apple-Chef Tim Cook. Mit dem Versprechen, man könne ja auch Glück haben und gerade eine frische Lieferung erwischen, sollen offenbar potentielle Kunden motiviert werden, doch ab und an in Apples Offline-Stores vorbeizuschauen.

Bereits 24 Stunden nachdem der Vorverkauf für das iPhone 5 begonnen hatte, meldete Apple mehr als zwei Millionen Vorbestellungen. Wie viele weitere Online-Aufträge seither eingegangen sind, teilte das Unternehmen nicht mit. Zum Verkaufsbeginn am 21. September hatten sich weltweit lange Schlangen vor Apple Stores gebildet. In Hamburg etwa sollen rund 2500 Menschen in der Nacht vom Donnerstag zum Freitag ausgeharrt haben, um am Morgen eines der bis zu 900 Euro teuren Telefone zu kaufen.

Unter den Wartenden waren auch viele Osteuropäer, die offenbar gut organisiert mit Reisebussen zu den Apple Stores gebracht wurden, um dort die maximal zwei iPhones pro Person zu kaufen. In Russland, wo das Gerät erst 2013 in den Handel kommt, werden für solche Grauimporte bis zu 3000 Dollar gezahlt.

Auch für das neue Handybetriebssystem iOS 6 meldet Apple eine Jubelzahl: 100 Millionen Mal sei die Software seit dem 19. September heruntergeladen worden. Was der Konzern nicht erwähnt, ist, dass das neue iOS aus ganz anderem Grund seit Tagen für Schlagzeilen sorgt: Die von Apple anstelle von Google Maps integrierten eigenen Land- und Straßenkarten sowie Satellitenbilder enthalten einen Vielzahl von Fehlern, die einerseits für Unmut bei den Kunden, andererseits für Häme seitens der Konkurrenz sorgen.

mak

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