Wegen Feuergefahr US-Luftfahrtbehörde verbietet bestimmte MacBook-Modelle im Flugzeug

Mehrere Airlines untersagten bereits die Mitnahme einiger Apple-Laptops in Flugzeugen. Nun sprach die US-Luftfahrtbehörde ein allgemeines Verbot aus - weil es zu Bränden kommen könnte.

MacBook (Symbolbild): Bestimmte Modelle dürfen nicht mehr mit ins Flugzeug
REUTERS

MacBook (Symbolbild): Bestimmte Modelle dürfen nicht mehr mit ins Flugzeug


Die US-Luftfahrtbehörde verbietet auf Flügen die Mitnahme einiger Laptop-Modelle von Apples MacBook Pro. In einer Mitteilung der FAA hieß es, sie habe die Fluglinien bereits im Juli darüber informiert, dass Apple die Akkus bestimmter Laptops zurückgerufen habe, weil diese Feuer fangen könnten.

In den Richtlinien der FAA heißt es, dass gefährliche Gepäckstücke wie Lithiumakkus auf Flügen nicht mitgenommen werden dürfen, wenn sie von den Herstellern zurückgerufen wurden. Die Laptops müssten repariert oder ersetzt werden.

Auf seiner Website teilte Apple mit, in einer "begrenzten Zahl" von 15 Zoll großen MacBook Pros, die hauptsächlich zwischen September 2015 und Februar 2017 verkauft wurden, seien Akkus verbaut worden, die überhitzen oder in Brand geraten könnten. Das Unternehmen kündigte an, die Akkus gratis zu ersetzen.

Besitzer eines potenziell betroffenen MacBook Pro sollten Apple die Seriennummer ihres Geräts auf der Unternehmenswebsite mitteilen. Damit stellt Apple fest, ob es für einen kostenlosen Akku-Austausch infrage kommt.

Bevor die FAA mit ihrem Verbot der Laptops an Bord von Flugzeugen reagierte, hatten bereits einige Fluglinien die Mitnahme der MacBook-Modelle untersagt.

ptz/AP



insgesamt 4 Beiträge
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prösus 15.08.2019
1. Na, was denn nun...? "Allgemein" oder " bestimmt"?
Da widersprechen sich doch Überschrift und Text: "US-Luftfahrtbehörde verbietet bestimmte (!) MacBook-Modelle" versus "Nun sprach die US-Luftfahrtbehörde ein allgemeines (!) Verbot aus". Kann das nicht einfach weniger reißerisch und dafür auf den Punkt formuliert werden?
chk_23 15.08.2019
2.
Da hat Tim Cook sich wohl doch nicht genug als Berater im D.Trump Team engagiert...
new#head 15.08.2019
3.
@prösus Genau lesen und zeitliche Abfolge beachten. Erst Verbot durch einige Airlines, dann allgemeines Verbot durch Behörde und immer für ein bestimmtes Gerät. Eindeutig, finde ich
albondigadechoco 15.08.2019
4.
Mac Book Pros also, schade. Ich hätte mich irgendwie gefreut wenn es sich um Mac Book Airs gehandelt hätte..
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