Best of Engadget Nach Astronaut kommt Robonaut

Die Erforschung des Weltraums könnte künftig von Blechmännern erledigt werden. Zumindest, wenn der Robonaut tatsächlich zur ISS geflogen wird. Außerdem bei Best-of-Engadget: Ein 100-Dollar iPad-Klon, ein Gamepad fürs Handy und übelster Schreibtisch-Trash.


Robonaut 2: Künftig der elektrische Hausmeister der ISS
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Robonaut 2: Künftig der elektrische Hausmeister der ISS

Der Weltraum, unendliche Weiten, unendliche Kosten, endliche Budgets. Wohl auch, weil die US-Raumfahrtbehörde Nasa aufgrund ihrer immensen Ausgaben und geringen Erträge immer wieder zum Spielball der Politik wird, muss der Raumtransporter Space Shuttle, der Lastesel der amerikanischen Raumfahrer, bald eingemottet werden. Der Raketengleiter ist einfach zu alt und zu teuer geworden. Für einige Jahre werden US-Astronauten deshalb voraussichtlich nur mit Hilfe russischer Sojus-Raketen zu ihrem Arbeitsplatz auf der Internationalen Raumstation ISS gebracht werden können.

Weil auch das ganz schön teuer ist, wird es künftig wohl weniger Amerikaner geben, die den blauen Planeten vom All aus bestaunen, Experimente durchführen, Erweiterungs- und Reparaturarbeiten durchführen können. Ist ja auch ganz schön gefährlich da draußen. Und anstrengend auch noch, die Schwerelosigkeit macht Knochen mürbe und lässt Muskeln erweichen.

Wohl auch deshalb will die Nasa den Robonaut 2 voraussichtlich im September mit dem Space Shuttle Discovery auf die ISS fliegen. Anders als seine Kollegen aus Fleisch und Blut bekommt der elektrische Astronaut allerdings keine Rückfahrkarte. Der von General Motors in Zusammenarbeit mit der Raumfahrtbehörde entwickelte Roboter soll seinen menschlichen Kollegen unter anderem bei Weltraumspaziergängen helfen. Zudem kann die Nasa mit dem Robonaut einen kleinen Triumph für sich verbuchen: Er wird der erste humanoide Roboter sein, der die Atmosphäre verlässt.

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