Best of Engadget Panzer-T-Shirts und Bassattacken

Einmal Clark Kent sein, diesen Wunsch könnte ein neuartiges Baumwollmaterial erfüllen. Den Traum vom turbotiefen Bass soll dagegen ein neuartiger Subwoofer wahr machen. Das und mehr bei Best of Engadget.


Panzer-T-Shirt: Unterwäsche mit Mohshärte 9,3
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Panzer-T-Shirt: Unterwäsche mit Mohshärte 9,3

Dieses T-Shirt ist super, Mann: Zumindest soll es das sein, eines Tages. Denn auch wenn es auf den ersten Blick so aussieht wie ein ganz gewöhnliches Stoffhemd, ist es doch etwas ganz anderes. Denn es ist hart, sehr hart sogar. So hart, das die Forscher der University of South Carolina, die es gemeinsam mit chinesischen und Schweizer Kollegen entwickelt haben, sogar schon meinen, man könnte damit künftig Polizisten und Soldaten vor Verletzungen schützen.

Der Trick, den sich die Wissenschaftler dafür ausgedacht haben, ist, dass sie den Kohlenstoff, der in der Baumwolle eines T-Shirts enthalten ist, mit dem chemischen Element Bor verbinden. Das Ergebnis dieser chemischen Umwandlung heißt Borcarbid und ist mit einer Härte von 9,3 auf der Mohsschen Härteskala fast so hart wie Diamant (Mohshärte 10). Für gewöhnlich wird das grundsätzlich schwarz glänzende Material genutzt, um Fahrzeuge zu panzern oder in Atomkraftwerken Neutronen zu absorbieren.

Wenn die Forscher es hinbekommen, das Material zu vertretbaren Preisen in Großserie herzustellen, könnte man daraus freilich auch Superman-Leibchen für Möchtegern-Clark-Kents nähen. Die wären zwar grundsätzlich schwarz und hart, könnten für Reisen aber immerhin auf DIN-A4-Format zusammengefaltet werden. Noch aber, räumen die Forscher ein, ist der Panzer-Stoff noch nicht fertig entwickelt. Aber die Forscher haben schon einige Ideen für seine Verwendung. Studienleiter Xiaodong Li will damit nicht nur Schutzwesten, sondern auch leichte Autos und Flugzeuge bauen.

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insgesamt 3 Beiträge
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DeeDeeBee 17.04.2010
1. Neu? Was denn?
Zitat von sysopEinmal Clark Kent sein, diesen Wunsch könnte ein neuartiges Baumwollmaterial erfüllen. Den Traum vom turbotiefen Bass soll dagegen ein neuartiger Subwoofer wahr machen. Das und mehr bei Best-of-Engadget. http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,689354,00.html
Neu an diesem Design - Bass ist nichts, nicht einmal die Tatsache, dass B&O wieder einmal mit billigen akustischen Tricks den nichtsahnenden Wannabe´s dieser Welt erfolgreich weißmacht, dass aus 2 gegeneinanderstrahlenden 6,5 Zöllern sowas ähnliches rauskommt, wie Bass... runter bis wieviel Hertz nochmal? Aber wenn man schon keine Qualität der Reproduktion von Musik bei B & O findet, muss man doch das geniale Marketing in Verbindung mit einem außergewöhnlichen Design zu völlig überhöhten Preisen unternehmerisch loben. Das kann kaum jemand besser. Ahhh, Bose vielleicht...;o)
volky 18.04.2010
2. Membranflaeche
Zitat von DeeDeeBeeNeu an diesem Design - Bass ist nichts, nicht einmal die Tatsache, dass B&O wieder einmal mit billigen akustischen Tricks den nichtsahnenden Wannabe´s dieser Welt erfolgreich weißmacht, dass aus 2 gegeneinanderstrahlenden 6,5 Zöllern sowas ähnliches rauskommt, wie Bass... runter bis wieviel Hertz nochmal? Aber wenn man schon keine Qualität der Reproduktion von Musik bei B & O findet, muss man doch das geniale Marketing in Verbindung mit einem außergewöhnlichen Design zu völlig überhöhten Preisen unternehmerisch loben. Das kann kaum jemand besser. Ahhh, Bose vielleicht...;o)
Genau...Membranflaeche ist durch nichts zu ersetzen ausser Menbranflaeche...6,5 Zoll...laecherlich...Ich spiel mit meiner Gitarre ne 4x12"-Box, beim Bass sind 15 Zoeller angesagt (18-Zoeller sind auch cool, aber nur in Kombination mit ner 8x10"-Box, da allein zu langsam). Und die bezeichnen 33 Hz als Bass? Ja wo leben die denn...kopfschuettel...
DeeDeeBee 19.04.2010
3. Leisesprecher...
Zitat von volkyGenau...Membranflaeche ist durch nichts zu ersetzen ausser Menbranflaeche...6,5 Zoll...laecherlich...Ich spiel mit meiner Gitarre ne 4x12"-Box, beim Bass sind 15 Zoeller angesagt (18-Zoeller sind auch cool, aber nur in Kombination mit ner 8x10"-Box, da allein zu langsam). Und die bezeichnen 33 Hz als Bass? Ja wo leben die denn...kopfschuettel...
Nun sind direkt abstrahlende Instrumentenboxen akustisch völlig anders konzipiert, auf der Bühne ist `ne 4x12 ohne Monitoring ja auch kaum bandfähig durch die extreme Richtungscharakteristik. Aber sie macht halt Gänsehaut...;o) Und bitte: 33Hz ist Tiefbass, aber hallo... Käme er phasenlinear aus den B&O - Eimern, wäre das die Sensation. Können die aber nicht. Ich habe den Eimer nicht gemessen, bin mir aber sicher, dass die Frequenzgangkurve unter 1 kHz steil nach unten zeigt. Und es mag ja sein, dass der 6,5 Zöller mit 33 Hz angesteuert werden kann, die vergessen nur im Prospekt, dass der dann -20 db macht. Durch den akustischen Trick der cardioid - ähnlichen Anordnung verdoppelt sich ja die Membranfläche, ein paar Wand- und Deckenkopplungen, Resonanz- und Partialschwingungen dazu, fertig ist der Kundenbeeindruck- und Frequenzgangverbiegebass und schon schreibt Der Spiegel. Geht doch. Ahnung und Ohr braucht man als B&O - Kunde nicht. Nur `ne Ehefrau, die auch sagt, dass die neue Anlage doch "so schön" aussieht.
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