Best of Engadget Rubik's Cube als Kleinkraftwerk

Eine Mikrowelle mit USB-Anschluss, ein Mega-Multitasking-Handy und Toshibas Tablet-Rechner, das ist alles Kleinkram. Wenn es aber tatsächlich gelingt, ein Tüftelspielzeug zur Energiegewinnung zu nutzen, kann man auf die Zukunft hoffen. Das und mehr bei Best of Engadget.


Rubik's Cube: Bald als kinetisch betriebenes Ladegerät?
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Rubik's Cube: Bald als kinetisch betriebenes Ladegerät?

Könnten Neugier und Rastlosigkeit die Energiequellen der Zukunft werden? Darauf setzt jedenfalls der Designer Zheng Weixi. Er glaubt, dass man die Energie, die Tüftler antreibt, ausbeuten kann, um Strom zu erzeugen. Viel wird dabei zwar nicht herauskommen, aber immerhin, so hofft Weixi, doch genug, um kleine Elektrogeräte - MP3-Player, Handys und ähnliches - mit Strom zu versorgen.

Magic Charger nennt er sein Konzept eines Mini-Kraftwerks, das auf der Grundidee von Rubik's Cube basiert. Seit den achtziger Jahren treibt dieser sogenannte magische Würfel so manche Seele in den Wahnsinn. Scheinbar unlösbar scheint zu Anfang die Aufgabe, 27 Mini-Würfel, aus denen der Cube aufgebaut ist, wieder in die geordnete Ursprungsform zurückzudrehen, nachdem den Würfel jemand anders verdreht hat. Stundenlang fummeln Kinder und Erwachsene gleichermaßen an dem Ding herum, getrieben von der Hoffnung, es doch zu schaffen, die Ordnung wiederherzustellen, was nicht vielen gelingt.

Genau dieses stundenlange rastlose Suchen nach der Lösung, oder vielmehr die kinetische Energie, die beim ständigen hin- und herdrehen der Würfel aufgebracht wird, will Weixi zu Strom machen. Im Inneren befindet sich eine Batterie, die beim Drehen aufgeladen wird und den gewonnenen Strom per USB an die technischen Helferlein weitergibt.

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insgesamt 6 Beiträge
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Hawklan 18.04.2010
1. Kein Würfel in der MItte !
9+9+8 Würfel = nicht 27 auf alle Fälle
GM64 18.04.2010
2. Die Microwelle ist finde ich gut.
Ich habe mir schon immer eine USB Herd gewünscht. Dann kann man jede Mahlzeit richtig Kochen. Ich habe einen wunderschönen Glaskessel, es ist unheimlich schön dem Wasser beim Kochen zuzusehen. Wenn man sehr langsam kocht, ensteht nur in der Mitte ein Bläschen Strahl. Wenn ich zu dem noch einen geeigneten Herd hätte, der das Wasser optimal erwärmt wäre das schön. Man könnte damit Versuche machen und dann eine Erwärmungsfunktion für jedes Gericht haben. Den Rubiks Cube finde ich nicht lustig. Es wäre viel sinnvoller, die Fitness Geräte im Studio anzuzapfen. Aber dann wollten die Kunden vielleicht ja noch Geld wegen ihrer Leistung.
hansmeisterdermeister 18.04.2010
3. Batterie oder Akku?
Viel Spaß mit der Batterie im Würfel, die weiß bestimmt was mit dem Storm anzufangen.
Gimlee 18.04.2010
4. Würfel kontraproduktiv
Die große Zeit der Rubik-Würfel ist seit Jahrzehnten vorbei. Wer heute noch so einen Würfel hat, findet es einfach bloß cool, ein Geekspielzeug zu besitzen. Die wenigsten werden stundenlang damit herumspielen. Und da kommt jemand daher und veröffentlicht eine "grüne" Version davon unter so fadenscheinigem Aktionismus, dass das Wort schon euphemistisch für Kommerz steht. Dabei dauert es bestimmt zehntausende Drehschritte dieser Würfel, damit überhaupt die Herstellung derselben (inklusive Kabel und später die Entsorgung) zu rechtfertigen. Man braucht kein Experte zu sein, um zu erkennen, dass die Energiebilanz nur negativ sein kann. Außerdem fragt sich, welche Menschen überhaupt die Zielgruppe darstellen sollen: Die Rubik-Fans kümmern sich nicht um den lächerlichen Stromerzeugungsnebeneffekt und die Technikfans wissen ihr Geld besser zu investieren. Leider kann man die Entwicklung nicht mal als Grundlagenforschung für größere Energiegewinnungssysteme betrachten, es ist eine energetische Sackgasse. Damit verkommt der Würfel zu einem sinnlosen Gadget, mit dem der Erfinder sich wohl die großen Lorbeeren erhofft hat. Wer wirklich Strom sparen will, der kann das auch ganz ohne solchen Plastikplunder.
tiefseetanker 18.04.2010
5. .
Also muss ich jetzt 5 Stunden lang am Rubiks Cube drehen, damit ich Musik hören kann? Ich glaube da wäre es ökonomischer, Arbeitslose auf Ergometern zu subventionieren ;-)
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