Research in Motion Blackberry-Ausfälle in Europa, Asien, Afrika

Ausgerechnet am Tag des iPhone-5-Verkaufsstarts hat der Konkurrent Research in Motion mit großen Problemen zu kämpfen: Auf drei Kontinenten wackeln die Dienste des Blackberry-Herstellers, Mails und Webseiten ließen sich nicht abrufen. Der Konzern entschuldigte sich.
Blackberry-Smartphones: Dienstausfälle auf drei Kontinenten

Blackberry-Smartphones: Dienstausfälle auf drei Kontinenten

Foto: Richard Drew/ AP

Hamburg - Ein Jahr nach den tagelangen Ausfällen von Blackberry-Diensten gibt es wieder Störungen. Betroffen sind Nutzer in Europa, dem Nahen Osten und Afrika. "Alle entsprechenden Service-Teams arbeiten daran, das Problem zu beheben", erklärte der Blackberry-Hersteller Research In Motion am Freitag. "Wir entschuldigen uns bei allen Nutzern, die betroffen sind."

Der genaue Umfang der Störungen war zunächst unklar. Nutzer des bekannten Blackberry-Forums crackberry.com berichteten, dass die ersten Probleme am frühen Morgen aufgetreten seien. Weder der E-Mail-Dienst noch das Surfen im Web funktionierten, hieß es. Die Beschwerden kamen von Vodafone -Kunden, wohingegen die Nutzer anderer Netzbetreiber offenbar keine Probleme hatten. Aus Deutschland gingen zunächst keine Meldungen ein.

Ein Nutzer, der nach eigenen Angaben bei einem Mobilfunk-Anbieter beschäftigt ist, erklärte, Blackberry habe in der vergangenen Nacht Servicearbeiten durchgeführt. Seitdem seien die Dienste nicht wieder richtig ins Laufen gekommen. Der Anbieter RIM selbst äußerte sich nicht zu den genauen Gründen für die technischen Probleme.

Der kanadische Konzern kämpft mit schrumpfenden Marktanteilen und roten Zahlen, weil immer mehr Kunden zu einem iPhone von Apple oder Android-Smartphones greifen. Vor ziemlich genau einem Jahr waren manche Nutzer tagelang von ihren E-Mails und anderen Diensten abgeschnitten. Die Blackberry-Services laufen über firmeneigene Rechenzentren.

cis/dpa