CES-Neuvorstellungen Mit Vollgas ins Prozessoren-Chaos

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2. Teil: Frühstart für Notebooks


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Frühstart für neue Notebooks: Schnell, schmal und trotzdem billig
Sicher ist: Zur CES gibt es frische Notebooks. Dass viele Details der neuen Mobilrechner schon bekannt werden, bevor die Hersteller ihre Messe-Pressekonferenzen abgehalten haben, ist einigen übereifrigen Online-Händlern zuzuschreiben. Die haben die neuen Modelle teilweise bereits in ihr Sortiment aufgenommen, bevor die darin angebotenen Chips überhaupt offiziell angekündigt worden sind.

So bietet der kanadische Versandhändler Costco seit dem Wochenende ein Dell Inspiron Notebook an, in dem ein Intel Core-i3-Chip werkeln soll. Den aber wird Intel erst am Donnerstag offiziell vorstellen (mehr dazu weiter unten). Costco bezeichnet den Baustein entsprechend als "zukünftigen Core-i3-Prozessor" und weist darauf hin, dass das Notebook erst nach dem 17. Januar ausgeliefert wird.

Der US-Händler Logicbuy kündigt seinen Neuzugang, das HP Pavillion dv4i, dagegen nur mit einem "bald erhältlich" an - und knausert mit Eckdaten. Nur so viel ist klar: Der Bildschirm wird 14 Zoll Diagonale aufweisen, Webcam und Fingerabdruck-Lesegerät werden eingebaut sein. Außerdem werde der Laptop "höchstwahrscheinlich Intels neue CPU-Plattform" und Windows 7 nutzen. Klare Auskünfte sehen anders aus. Bestellen kann man den HP-Rechner trotzdem schon. 785 Dollar (550 Euro) soll der schicke Rechner kosten.

Lowcost-Leichtbau-Laptops für Profis

Viel offener geht dagegen Lenovo mit seinen Neuzugängen um. Wohl auch, um nicht im Messerummel unterzugehen, hat der Konzern Informationen über seine neuen Notebooks bereits jetzt durchsickern lassen. So zeigt die Firma mit dem X100, dass man professionelle ultraportable Notebooks schon für 500 Dollar (350 Euro) bauen kann.

Dabei verlässt sich Lenovo allerdings nicht auf Intel-Chips, sondern gibt AMD-Prozessoren den Vorzug. Die Kombination aus einem hochauflösenden 11,6-Zoll-Display, einer vollwertigen Tastatur und einem Multitouch-Touchpad könnte genau das sein, worauf viele berufliche Anwender gewartet haben: ein leichter Profi-Laptop oberhalb des Netbook-Segments, für das man nicht die sonst üblichen vierstelligen Summen anlegen muss.

In eine ähnliche Richtung zielt ganz offensichtlich auch Lenovos Edge. Bei diesem 13,3-Zoll-Modell hat man allerdings die Wahl zwischen AMD- und Intel-Chips, bekommt ebenfalls eine volle ThinkPad-Tastatur und kann bei den Netzwerkfähigkeiten aus Gigabit-Ethernet, schnellem W-Lan, Bluetooth und WiMAX auswählen. Wer mag, bekommt auch einen GPS-Chip eingebaut und kann seinen Fernseher per HDMI anstöpseln. Die Akkulaufzeit gibt der Hersteller mit üppigen 7,8 Stunden an. Ab 550 Dollar (385 Euro) ist das Edge zu haben, inklusive spritzwassergeschützter Tastatur, falls der Kaffee mal umkippt.



insgesamt 6 Beiträge
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CarHenn, 05.01.2010
1. Turbo
"Intels neue Mittelklasse kann ihre Leistung per Turboboost steigern." Gibts bald wieder Turbo-Taster an PC-Gehäusen? Hach, das waren noch Zeiten... ;-)
Nikolai C.C. 05.01.2010
2. langsam wird es unübersichtlich
um mich endlich für ein Notebook zu entscheidigen, habe ich schon gut 6 Monate gebraucht, und blieb dann Fujitsu(-Siemens) treu, Lifebooks sind echte Arbeitstiere, aber es war auch teuer. Ich kann nur den Tipp geben, kauft Qualität und dann ist ein paar Jahre Ruhe. Beim Kauf eines Smartphones bin ich total "zerrissen"...W-Lan und UMTS sollten schon sein, Apple Iphone ist genial, aber ich mag keine Knebelverträge, und jedes Jahr folgt die nächste Generation, wie in alten Windows-Zeiten. Die Droid Geräte von Motorola und Google geben eine gute Richtung vor...aber auch Nokias 900 mit Linux. Google wird etwas sehr zum Big Brother...Ecosia ist übrigens eine schöne Suchmaschine, löscht alle Suchanfragen nach 48 Stunden und schon die Umwelt, bzw. investiert in den Regenwald. Gemeinnützigkeit und Nachhaltigkeit geben in diesem Jahr die Richtung vor, siehe auch das E-Bike. Wir versuchen die Gemeinnützigkeit mit unserer Plattform zu pflegen: http://www.memoro.org/de-de/, um in dieser Konsumgesellschaft auch mal etwas zu reflektieren und den Älteren eine Plattform zu geben. Dies klappt seit einem Jahr ganz gut, jedoch brauchen wir langsam nach 1.5 Jahren Hilfe um das Projekt mit neuem Leben zu pushen. Es wäre eine schöne Idee, Möglichkeit, für Unternehmen, die etwas für ihre CORPORATE SOCIAL RESPONSABILITY tun möchten. Firmengeschichte und Unternehmenserfolge lassen sich in schnöden Zahlen ausdrücken - oder aber in lebendigen Geschichten, erzählt von Mitarbeitern, die Ihre Firma jahrelang durch Höhen und Tiefen begleitet haben. Wie hat alles angefangen? Die ersten Erfolge? Die ersten Rückschläge? Was macht Ihr Unternehmen aus? All das können Sie auf Memoro.org, der Datenbank des Erinnerns, in Form von kleinen Videoclips festhalten. Wir interviewen Ihre (pensionierten) Mitarbeiter ab 65 Jahren und nehmen die Gespräche mit einer Videokamera auf. Sie können so Ihre Firmengeschichte(n) in einem dedizierten Bereich auf der Website veröffentlichen und Memoro.org als wertvolle Plattform für Ihre Unternehmenskommunikation nutzen, und obendrein die Clips auf Ihrer Firmenwebsite einbinden. Auf diese Weise können Sie nicht nur das "Firmengedächtnis" fit halten, sondern auch Ihre Tradition und die Identifikation der Mitarbeiter mit Ihrem Unternehmen stärken. Memoro - Die Bank der Erinnerungen e.V. (Memoro.org) ist ein gemeinnütziger Verein, der sich hauptsächlich über das persönliche finanzielle Engagement seiner italienischen Gründer finanziert und der Arbeit und Zeit seiner deutschen Mitarbeiter. Ziel ist es, die Erinnerung an Ereignisse der Geschichte, Bräuche und Lebensweisen von damals lebendig halten und den Erfahrungsschatz reifer Menschen an Jüngere weiterzugeben. Die Brauerei Peroni hat dies bei den Gründern in Italien bereits verwirklicht, siehe http://www.bancadellamemoria.it/sponsor/peroni/index.php. Vielen Dank und viel Spaß mit den neuen Produkten der CES!
commonman 05.01.2010
3. e-bike
e-bikes mit rekuperation (energierueckgewinnung) sind nichts neues, der kanadische hersteller bionx verkauft derartige antriebe schon seit jahren zb. http://commonman.de/wp/?page_id=1299 http://commonman.de/wp/?page_id=1406 aus eigener erfahrung ist die ausbeute zu vernachlaessigen, der weit bessere effekt ergibt sich aus der schonung der bremsen bei langen oder steilen abfahrten. ansonsten waechst meine begeisterung mit jedem gefahrenen kilometer (bis jetzt 800 km), fast doppelt so schnell und kaum verschwitzt durch den "asphaltdschungel" zu duesen und dabei im schnitt 0,5 kwh fuer 100 km zu verbrauchen. mit dem auto bin ich in berlin bis 20 km kaum schneller, verbrauche aber das 200fache an energie. ok, funktioniert nicht beim derzeitigen wetter, aber der anfang ist gemacht und ich kann allen nur das wirklich erhebende fahrgefuehl mit staendigem rueckenwind und die unglaeubigen blicke der mitradler empfehlen. also immer schoen fastlangsam und meidet die radwege
dehnübung 05.01.2010
4. Genau
Zitat von commonmane-bikes mit rekuperation (energierueckgewinnung) sind nichts neues, der kanadische hersteller bionx verkauft derartige antriebe schon seit jahren zb. http://commonman.de/wp/?page_id=1299 http://commonman.de/wp/?page_id=1406 aus eigener erfahrung ist die ausbeute zu vernachlaessigen, der weit bessere effekt ergibt sich aus der schonung der bremsen bei langen oder steilen abfahrten. ansonsten waechst meine begeisterung mit jedem gefahrenen kilometer (bis jetzt 800 km), fast doppelt so schnell und kaum verschwitzt durch den "asphaltdschungel" zu duesen und dabei im schnitt 0,5 kwh fuer 100 km zu verbrauchen. mit dem auto bin ich in berlin bis 20 km kaum schneller, verbrauche aber das 200fache an energie. ok, funktioniert nicht beim derzeitigen wetter, aber der anfang ist gemacht und ich kann allen nur das wirklich erhebende fahrgefuehl mit staendigem rueckenwind und die unglaeubigen blicke der mitradler empfehlen. also immer schoen fastlangsam und meidet die radwege
SPON schreibt heute: "Zusätzlich aber - und das ist das Highlight - nutzt Sanyos Fahrrad Bergabfahrten und Bremsvorgänge, um seinen Akku aufzuladen." Soll das ein Witz sein? Wieder mal so ein Journalist, der keinerlei Ahnung von der Sache hat. Bremsenergierückgewinnung, es gibt kaum ein aktuelles E-Bike, dass das nicht hat! E-Bikes sind die Zukunft, leider haben es hier noch nicht viele gemerkt. Verkaufte Einheiten 2008, ca: 23 Millionen, davon in CHINA, 22 MILLIONEN. Es dauert nicht mehr lange und die Chinesen werden annehmen, dass wir technisch hinter dem Mond leben.
Hovac 05.01.2010
5. E-Fahrrad
Das e-Fahrrad finde ich gut, vor allem wenn der Preis stimmt. Die Enelooop Akkus die ich habe sind im Vergleich super, von daher kann das vielleicht wirklich etwas funktionierendes sein. Mit der Netbookbezeichnung hat sie der Autor aber etwas vertan, Asus hat den Begriff Netbook geprägt, nicht Intel, auch wenn sie die Masse der CPUs dafür liefern.
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