Computer, Tablet und Smartphone Acht Tipps für den Elektronik-Frühjahrsputz

Krümel zwischen den Tasten und Fussel in der Kopfhörerbuchse: Wir zeigen, wie man Computer, Smartphones und Tablets richtig reinigt - und wie man Chaos auf der Festplatte wieder in den Griff bekommt.

Breithut

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Der Frühling ist für viele ein guter Anlass, um Fenster zu putzen, das Treppenhaus zu wischen und die Garage zu entrümpeln. Es könnte sich lohnen, in die Putzbestrebungen die eigene Technik einzubeziehen. Denn auch auf Tablets, Smartphones und Computern lagert sich mit der Zeit ordentlich Schmutz ab. Auf Touchscreens tummeln sich zahlreiche Bakterien, zwischen den Tasten des Keyboards klemmen Krümel, und in der Kopfhörerbuchse sammelt sich Staub.

Auf vielen Festplatten sieht es nicht besser aus. E-Mails verstopfen den Posteingang, und Tausende von Fotos, die wir mit dem Smartphone geknipst haben, lagern dort völlig unsortiert.

In unserer Bilderstrecke zeigen wir ein paar Tipps, wie die Geräte außen und innen wieder sauber werden - und auch in Zukunft aufgeräumt bleiben. Wir erklären, wie man Bildschirm, Maus und Tastatur reinigt, ohne die sensiblen Geräte mit Chemikalien zu zerstören, und schauen uns an, wie man mit ein paar einfachen Tools die E-Mail-Flut eindämmt - und warum man seine Passwörter dringend mal wieder ändern sollte.

Sie interessieren sich für weitere Tipps in Sachen Technik? In einem vorigen Text hat unser Autor erklärt, wie man Speicherplatz auf dem Smartphone freischaufelt und Datenmüll loswird. Denn auch bei modernen Smartphones kann es wegen lokal gespeicherter Musik und fest installierten Apps schnell mal eng werden. Hier sind seine Tipps zum Durchklicken:



insgesamt 8 Beiträge
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Dengar 02.05.2017
1. Cache leeren
Das geht auch einfacher als für jede App einzeln. Einfach unter "Speicher" den Ordner "Zwischengespeicherte Daten" leeren, dann ist der ganze Müll in einem Arbeitsgang runter.
2cv 02.05.2017
2. Keine Druckluft!
Bloss keine Druckluft verwenden - sondern klassisch Staub saugen. ein vernünftiger Staubsauger auf unterer Stufe in Kombination mit einem Mikrofasertuch ist wesentlich besser als den Dreck noch weiter ins Gehäuse rein zu pusten. Bei manchen Laptops lassen sich die Tastaturen abbauen - auch danach ist ein Staubsauger ideal. Ein guter Dachshaarpinsel holt dann den restlichen Dreck raus. Danach kommt nur noch der Marketinghype der Industrie. Bitte eines aber unbedingt machen: Rechner ausgeschaltet lassen, aber in der (Lade-)Steckdose, wegen Erdung und Vermeidung elektrostatischer Potentiale. Alternativ noch ein Erdungsband am Handgelenk nutzen, die gibts für ganz kleines Geld im Handel.
Gewinnwarnung 02.05.2017
3. Unroll.me
Ungeachtet der Tatsache, dass ich persönlich grundsätzlich keinen Dritten Zugriff auf meine Postfächer gestatten würde, wundert es mich doch sehr, das SPON hier einen Dienst empfiehlt, der gerade erst in der vergangenen Woche durch fragwürdigen Umgang mit den ihm anvertrauten Daten (Weiterverkauf von Nutzerdaten) in die Schlagzeilen geraten ist: https://www.heise.de/newsticker/meldung/Postfach-Aufraeumdienst-Unroll-me-verkauft-Nutzerdaten-Chef-erstaunt-ueber-Aerger-3695128.html
HeinzOtto 02.05.2017
4. Unroll.me
Echt jetzt? Unroll.me empfehlen, obwohl da erst vor kurzem massiv Nutzerdaten verkauft wurden? Vielleicht wäre ein kleiner Hinweis angebracht gewesen, wenn es wirklich keine Alternativen gibt.
hman2 02.05.2017
5. Hände weg vom Isopropanol!
Wie um alles in der Welt sind Sie auf den Tipp mit dem Isopropanol gekommen? Selbst 50% verdünnt ist das Zeug gefährlich! Nur supergute, höchstwertige Tastaturen haben heutzutage eine Beschriftung durch zweifarbigen Spritzguss oder durch Lasergravur. Sehr, sehr viele preiswertere Tastaturen sind einfach nur im Siebdruck bedruckt. Und um die Druckfarben zu schützen, ist da ein UV-beständiger Klarlack drauf. Und genau den ziehen Sie mit dem Isopropanol runter, und bei zweiten Wischvorgang die Beschriftung der Tasten! Also Finger weg. Ein nebelfeuchtes Tuch reicht völlig, Alkohol ist vollkommen überflüssig.
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