Sicherheitslücke in SupportAssist Viele Rechner von Dell brauchen ein Software-Update

Die Computerfirma Dell warnt vor einer Schwachstelle in einem ihrer Programme. Betroffen ist ausgerechnet ein Dienst, der auf Dell-Geräten installierte Software aktuell halten soll.
Foto: Monika Skolimowska/ DPA

Dell warnt vor einer unter Umständen unsicheren Software aus eigenem Hause , die auf vielen Notebooks und Desktop-Rechnern des Herstellers installiert ist. Betroffen ist das Programm SupportAssist, das notwendige und passende Treiber installieren sowie aktuell halten soll.

"SupportAssist ist auf den meisten neuen Dell Geräten mit Windows-Betriebssystem vorinstalliert", heißt es auf der Dell-Website. Die Rede ist von einer "proaktiven Überwachungssoftware mit automatischer Fehlererkennung und Benachrichtigungen". 

In der Software wurde nun jedoch eine Schwachstelle entdeckt, die Angreifer aus der Ferne ausnutzen können, um etwa Schadcode auf dem Rechner auszuführen. Dell rät betroffenen Kunden, so schnell wie möglich auf eine sichere Software-Version zu aktualisieren. Dabei handelt es sich  um Version 2.1.4 bei SupportAssist für Business-Geräte und um Version 3.4.1 bei SupportAssist für Rechner, die für Privatnutzer vermarktet werden.

Automatische Updates lösen das Problem von allein

Wenn ein Benutzer in Support-Assist automatische Updates eingeschaltet hat - dies ist laut "Heise Online"  die Standardeinstellung -, dürfte die Aktualisierung bereits erfolgt sein. Nutzer können im Programm einfach die Versionsnummer überprüfen - in den Einstellungen der Software unter "Über SupportAssist".

Dabei wird eine neue Version gegebenenfalls auch automatisch angezeigt. Sie kann dann mit einem Klick auf "Jetzt aktualisieren" heruntergeladen und eingespielt werden.

mbö/dpa
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